Verdammnis und Tod durch den Einen. Wen?

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Giovanni146
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#1 Verdammnis und Tod durch den Einen. Wen?

Beitrag von Giovanni146 » Mo 10. Feb 2020, 11:04

Hallo, ich gehe gerne der Sache auf den Grund und bevorzuge die Bibelzitate zu lesen und zu überlegen, was es mit dem vorliegenden Text auf sich hat.

Ich bin wohl Christ, doch kein derart eifriger Bibelleser,  wie es hier offenbar zuhauf hat.Ich bevorzuge www.bibleserver.com

Ich schrieb hier im AT, was nicht verwirren sollte, denn es geht ja um das umstrittene Erbsündedogma.

Doch nun zur Sache. Apostel Paulus sagte:
Röm 5,19
Denn wie durch den Ungehorsamso des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind,werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten

Druch einen Menschen wurden also VIELE zu Sündern. Durch den Gehorsam des Einen wurden viele zu Gerechten. Also kam durch den Ungehorsam des Einen, Tod und Verdammnis über die damaligen Menschen!
 
Röm 5,17 Denn wenn wegen der Sünde des Einen der Tod geherrscht hat durch den Einen, um wie viel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, herrschen im Leben durch den Einen, Jesus Christus.
2Kor 3,7 Wenn aber der Dienst, der den Tod bringt und der mit Buchstaben in Stein gehauen war, Herrlichkeit hatte, sodass die Israeliten das Angesicht des Mose nicht ansehen konnten wegen der Herrlichkeit auf seinem Angesicht, die doch aufhörte,
 
Röm 5,18 Wie nun durch die Sünde des Einen die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen, die zum Leben führt.

2Kor 3,9 Denn wenn der Dienst, der zur Verdammnis führt, Herrlichkeit hatte, wie viel mehr hat der Dienst, der zur Gerechtigkeit führt, überschwängliche Herrlichkeit.
 
Röm 5,21 damit, wie die Sünde geherrscht hat durch den Tod, so auch die Gnade herrsche durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesus Christus, unsern Herrn.

Warum lese ich denn hier weder was von Adam noch von Erbsünde? Warum verbindet denn hier Paulus Verdammnis und Tod mit Mose?

So, meine Brüder und Schwestern, jetzt seid Ihr dran:

Gruss Giovanni

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lovetrail
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#2 Re: Verdammnis und Tod durch den Einen. Wen?

Beitrag von lovetrail » Mo 10. Feb 2020, 22:33

Hallo!

Der eine Mensch durch den die Verurteilung gekommen ist, ist Adam.

Siehe Röm.5,12:

Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.


Manche übersetzen hier nicht mit "weil", sondern mit "worauf sie alle gesündigt haben". Wenn das so richtig ist, dann haben die Menschen eigentlich den Tod von Adam geerbt. ( = die Sterblichkeit)

LG
Wache auf, der du schläfst, und stehe auf aus den Toten, so wird Christus dich erleuchten!

Maryam
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#3 Re: Verdammnis und Tod durch den Einen. Wen?

Beitrag von Maryam » Di 11. Feb 2020, 07:50

Giovanni146 hat geschrieben:
Mo 10. Feb 2020, 11:04
Hallo, ich gehe gerne der Sache auf den Grund und bevorzuge die Bibelzitate zu lesen und zu überlegen, was es mit dem vorliegenden Text auf sich hat.

Ich bin wohl Christ, doch kein derart eifriger Bibelleser,  wie es hier offenbar zuhauf hat.Ich bevorzuge www.bibleserver.com

Ich schrieb hier im AT, was nicht verwirren sollte, denn es geht ja um das umstrittene Erbsündedogma.

Doch nun zur Sache. Apostel Paulus sagte:
Röm 5,19
Denn wie durch den Ungehorsamso des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind,werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten

Druch einen Menschen wurden also VIELE zu Sündern. Durch den Gehorsam des Einen wurden viele zu Gerechten. Also kam durch den Ungehorsam des Einen, Tod und Verdammnis über die damaligen Menschen!
 
Röm 5,17 Denn wenn wegen der Sünde des Einen der Tod geherrscht hat durch den Einen, um wie viel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, herrschen im Leben durch den Einen, Jesus Christus.
2Kor 3,7 Wenn aber der Dienst, der den Tod bringt und der mit Buchstaben in Stein gehauen war, Herrlichkeit hatte, sodass die Israeliten das Angesicht des Mose nicht ansehen konnten wegen der Herrlichkeit auf seinem Angesicht, die doch aufhörte,
 
Röm 5,18 Wie nun durch die Sünde des Einen die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen, die zum Leben führt.

2Kor 3,9 Denn wenn der Dienst, der zur Verdammnis führt, Herrlichkeit hatte, wie viel mehr hat der Dienst, der zur Gerechtigkeit führt, überschwängliche Herrlichkeit.
 
Röm 5,21 damit, wie die Sünde geherrscht hat durch den Tod, so auch die Gnade herrsche durch die Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesus Christus, unsern Herrn.

Warum lese ich denn hier weder was von Adam noch von Erbsünde? Warum verbindet denn hier Paulus Verdammnis und Tod mit Mose?

So, meine Brüder und Schwestern, jetzt seid Ihr dran:

Gruss Giovanni


Hi Giovanni
Wieder sehr interessant, worauf Du hier gestossen bist. Mir sind diese Gemeinsamkeiten längst bekannt. Das 3. Kapitel des 2. Korintherbriefes ist sowieso sehr aufschlussreich. Hier zeigt Paulus wirklich auf dass durch gewisse mosaischen Gesetze die Menschen dort in Wahrheit unwissentlich zu Sündern wurden, Tod und Verdammnis dadurch. Dies solange, bis Jesus durch Erscheinen/Taufe am Jordan und Aufklärung, was bei seinem/unserem Vater im Himmel wirklich als gottgefällig zählt.

Von solchen Gottlosigkeiten wollte Jesus Christus seine jüdischen Glaubensgeschwister abbringen. Dies war sein Auftrag seitens allein wahrem Gott.

Adam hat ja niemanden dazu verleitet, gedrängt, Mitmenschen für dies und das zu töten, steinigen, verbrennen. Mose forderte ja sogar Brudermord als Zeichen der Treue gegenüber diesem Jahwe, der vorgab, Gott Israels zu sein.

Durch Adams Genuss von der Frucht des Erkennens des Unterschieds betreffend gut und böse wahrhaft wurde niemand zum Sünder. Durch teils mosaische Gesetze hingegen sehr Viele.

Lk 16,16 Das Gesetz und die Propheten reichen bis zu Johannes. Von da an wird das Evangelium vom Reich Gottes gepredigt, und jedermann drängt mit Gewalt hinein.
Jesus lehrte ja zudem, was nun als Gesetz und Propheten für das Reich Gottes zählt und macht ja bisher diesbezüglich Gepredigtes von der gelebten Liebe zum allein wahren Gott zu Mitmenschen und sich abhängig, was er ja vollkommen erfüllte.

Mt 7,12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.
Mt 22,40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.

Gesetze die zu Tod und Verdammnis führten erfüllte ja der Sohn Gottes zu KEINER Zeit. Gebote die zum Leben führen erfüllte Jesus logischerweise allesamt, also nach seinen Vorgaben (Gutes Tun ist am Sabbat erlaubt) .

Findest Du übrigens auch, dass Mose sich hat durch Schlangen- und anderer Gräuel-Zauberei blenden lassen, sich Einreden lassen sein Gegenüber sei wirklich der für den er sich ausgab?

lg Maryam

Maryam
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#4 Re: Verdammnis und Tod durch den Einen. Wen?

Beitrag von Maryam » Di 11. Feb 2020, 08:23

lovetrail hat geschrieben:
Mo 10. Feb 2020, 22:33
Hallo!

Der eine Mensch durch den die Verurteilung gekommen ist, ist Adam.

Siehe Röm.5,12:

Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.


Manche übersetzen hier nicht mit "weil", sondern mit "worauf sie alle gesündigt haben". Wenn das so richtig ist, dann haben die Menschen eigentlich den Tod von Adam geerbt. ( = die Sterblichkeit)

LG

Hi lovetrail

Mir scheint im Gegensatz zu mir hast Du versäumt Giovannis unmissverständlichen Stellen aufmerksam zu lesen, die wirklich bezüglich Tod und Verdammnis auf Mose und nicht auf Adam hinweisen.

Röm 5,12 Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.
Röm 5,15 Aber nicht verhält sich's mit der Gnadengabe wie mit der Sünde. Denn wenn durch die Sünde des Einen die Vielen gestorben sind, um wie viel mehr ist Gottes Gnade und Gabe den Vielen überreich zuteilgeworden in der Gnade des einen Menschen Jesus Christus.
2Kor 3,7 Wenn aber der Dienst, der den Tod bringt und der mit Buchstaben in Stein gehauen war, Herrlichkeit hatte, sodass die Israeliten das Angesicht des Mose nicht ansehen konnten wegen der Herrlichkeit auf seinem Angesicht, die doch aufhörte,
Röm 5,18 Wie nun durch die Sünde des Einen die Verdammnis über alle Menschen gekommen ist, so ist auch durch die Gerechtigkeit des Einen für alle Menschen die Rechtfertigung gekommen, die zum Leben führt.
2Kor 3,9 Denn wenn der Dienst, der zur Verdammnis führt, Herrlichkeit hatte, wie viel mehr hat der Dienst, der zur Gerechtigkeit führt, überschwängliche Herrlichkeit.

Jesus kam ja allfällige Sünder (teils ja durch das Durchführen von Steinigungen oder dem ebenfalls gegen die Liebe verstossenden geforderten Vergeltungen von Bösem mit Bösem ) dazu aufzurufen mit allen Gottlosigkeiten aufzuhören, umzukehren um so mit demjenigen allein wahren Gott versöhnt zu werden, der Jesus gesandt hat, damit die Menschen auf IHN hören, den Sohn des Höchsten, unserem Schöpfer=UNSEREM VATER im Himmel.

lg Maryam

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Erich
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#5 Re: Verdammnis und Tod durch den Einen. Wen?

Beitrag von Erich » Di 11. Feb 2020, 11:27

Hallo Giovanni!
 
Giovanni146 hat geschrieben:
Mo 10. Feb 2020, 11:04
Warum lese ich denn hier weder was von Adam noch von Erbsünde?
Du hast ja schon Röm 5,17.18.19.21 zitiert, aber wenn Du den Kontext, Röm 5,12-21, liest,
dann siehst Du auch, dass in Röm 5,14 zwei Mal der Name "Adam" erwähnt wird.
Röm 5,14 Dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die,
die nicht gesündigt hatten durch die gleiche Übertretung wie Adam,
welcher ist ein Bild dessen, der kommen sollte.
Ich glaube: Adam ist der erste Mensch, und dieser Mensch, Adam, hat gesündigt,
und durch die Sünde dieses einen Menschen, Adam, kam der Tod in diese Welt,
und weil wir die Nachkommen Adams sind, deshalb müssen auch wir alle sterben,
denn wir alle haben das sündige Fleisch dieses ersten Menschen, Adam, geerbt.
Und deshalb sagen wir "Erbsünde", obwohl es nicht in der Bibel geschrieben steht.
(Alle Menschen erben von ihren Eltern körperliche / fleischliche Merkmale, Gene)
Giovanni146 hat geschrieben:
Mo 10. Feb 2020, 11:04
Warum verbindet denn hier Paulus Verdammnis und Tod mit Mose?
Mose hat von Gott das Gesetz mit seinen Geboten von Gott erhalten.
Aber nur wer die Forderungen dieses Gesetzes erfüllt, der wird leben.
Leider aber konnte kein Mensch (außer Jesus) das Gesetz Gottes erfüllen,
denn in allen Menschen wohnt ja auch die Sünde in ihrem Fleisch (von Adam).
Und wir wissen doch, dass jemand, der Gottes Gebote übertritt, ein Sünder ist, 
und wer ein Sünder ist, der ist auch des Todes und das führt zur Verdammnis.

Deshalb kam auch Jesus in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen,
damit Gott die Sünde im Fleisch verdammen konnte. So hat Gott die Sünde entmachtet.

Kurz gesagt: Und aus diesem Grund ist es auch so wichtig an unseren Herrn Jesus Christus zu glauben,
denn allein Jesus Christus hat uns von der Sünde und dem Tod und der Verdammnis erlöst und errettet.
Mk 16,16 
Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden;
wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.
(Joh 3,36; Apg 2,38;16,31; Röm 1,16; 10,9; 1Petr 3,21)

Hebr 10,39 
Wir aber sind nicht solche,
die zurückweichen und verdammt werden,
sondern solche, die glauben und die Seele erretten.

LG! Erich
Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. (Hebr 13,8)

JackSparrow
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#6 Re: Verdammnis und Tod durch den Einen. Wen?

Beitrag von JackSparrow » Di 11. Feb 2020, 19:40

Erich hat geschrieben:
Di 11. Feb 2020, 11:27
Aber nur wer die Forderungen dieses Gesetzes erfüllt, der wird leben.
Leider aber konnte kein Mensch (außer Jesus) das Gesetz Gottes erfüllen,
Jesus ließ eine Ehebrecherin laufen und verstieß damit gegen 5Mos22:22.

Und aus diesem Grund ist es auch so wichtig an unseren Herrn Jesus Christus zu glauben,
denn allein Jesus Christus hat uns von der Sünde und dem Tod und der Verdammnis erlöst und errettet.
Zuerst müssten wir rausfinden,

- gegen welches der 613 Gebote du verstoßen haben willst,

- inwiefern Nichtjuden für einen solchen Verstoß mit dem Tode zu bestrafen sind und

- welches der 613 Gebote dir eigentlich die Möglichkeit einräumt, dich von einem unbeteiligten Dritten "erlösen" zu lassen und dadurch deiner gerechten Bestrafung zu entgehen.

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Erich
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#7 Re: Verdammnis und Tod durch den Einen. Wen?

Beitrag von Erich » Mi 12. Feb 2020, 11:35

Hallo Jack!
JackSparrow hat geschrieben:
Di 11. Feb 2020, 19:40
Erich hat geschrieben:
Di 11. Feb 2020, 11:27
Aber nur wer die Forderungen dieses Gesetzes erfüllt, der wird leben.
Leider aber konnte kein Mensch (außer Jesus) das Gesetz Gottes erfüllen,
Jesus ließ eine Ehebrecherin laufen und verstieß damit gegen 5Mos22:22.
Bist Du ein Jude?

1. Alle Menschen sind Sünder und somit des Todes!
- Deswegen konnte auch niemand einen Stein auf sie werfen.

2. Jesus Christus ist damals nicht gekommen, um die Menschen zu richten, 
sondern er ist gekommen, damit jeder, der an ihn glaubt, gerettet werde.

3. Jesus Christus war gnädig und barmherzig und hat die Sünderin nicht verurteilt.

Joh 3,18 
Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet;
wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet,
weil er nicht geglaubt hat
an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes. 
 
JackSparrow hat geschrieben:
Di 11. Feb 2020, 19:40

Erich hat geschrieben:
Und aus diesem Grund ist es auch so wichtig an unseren Herrn Jesus Christus zu glauben,
denn allein Jesus Christus hat uns von der Sünde und dem Tod und der Verdammnis erlöst und errettet.

Jack hat geschrieben:
Zuerst müssten wir rausfinden,

- gegen welches der 613 Gebote du verstoßen haben willst,

- inwiefern Nichtjuden für einen solchen Verstoß mit dem Tode zu bestrafen sind und
Was willst Du herausfinden?

Für uns gläubige Christen gibt es heutzutage keine 613 Gebote mehr, die den Israeliten/Juden damals gegeben wurden.
(Z.B. Es gibt keine Bundeslade mehr, keinen Tempel mehr, keine Schlachtopfer mehr, keine Speisegebote mehr, usw.)

Für uns Christen gilt:
"Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und
mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst."

Das sind die höchsten Gebote! - Ja, das ganze Gesetz ist in diesen zwei Geboten erfüllt.


Es hilft dann nichts, wenn ihr alle anderen Gebote Gottes genau einhaltet.
Wer nämlich auch nur gegen ein einziges seiner Gebote verstößt,
der hat gegen alle verstoßen und das ganze Gesetz übertreten. (Jak 2,10)

Wer also Gottes Willen nicht beachtet und gegen seine Gebote handelt,
wird sein Leben auf ewig verlieren, auch wenn er Gottes geschriebenes Gesetz gar nicht kannte.
Und wer das Gesetz sehr wohl kannte und dennoch dagegen verstieß,
wird von Gott nach dem Gesetz gerichtet werden. (Röm 2,12)

Wie gesagt, alle Menschen sind schuldig und Sünder, ob Jude oder Nichtjude.
Da ist keiner der gerecht ist, auch nicht einer. - Alle haben den Tod verdient.

Ich wiederhole: Und aus diesem Grund ist es auch so wichtig an unseren Herrn Jesus Christus zu glauben,
denn allein Jesus Christus hat uns von der Sünde und dem Tod und der Verdammnis erlöst und errettet.

- welches der 613 Gebote dir eigentlich die Möglichkeit einräumt, dich von einem unbeteiligten Dritten "erlösen" zu lassen und dadurch deiner gerechten Bestrafung zu entgehen.
Steht da nichts von Vergebung?

Und:
1. Es gibt keine 613 Gebote mehr.
2. Gott steht über allen Geboten,
    denn von ihm kommen sie alle.
3. Gott ist gnädig und barmherzig.

Joh 3,16 
Denn also hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
auf dass alle, die an ihn glauben,
nicht verloren werden,
sondern das ewige Leben haben.

Röm 3,21-31
21 Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten.22 Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied:23 Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen,24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.25 Den hat Gott für den Glauben hingestellt zur Sühne in seinem Blut zum Erweis seiner Gerechtigkeit, indem er die Sünden vergibt, die früher begangen wurden26 in der Zeit der Geduld Gottes, um nun, in dieser Zeit, seine Gerechtigkeit zu erweisen, auf dass er allein gerecht sei und gerecht mache den, der da ist aus dem Glauben an Jesus.27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens.28 So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht wird ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.29 Oder ist Gott allein der Gott der Juden? Ist er nicht auch der Gott der Heiden? Ja gewiss, auch der Heiden.30 Denn es ist der eine Gott, der gerecht macht die Juden aus dem Glauben und die Heiden durch den Glauben. 31 Wie? Heben wir das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir richten das Gesetz auf.
Verstehst Du das?

LG! Erich
Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. (Hebr 13,8)

Giovanni146
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#8 Re: Verdammnis und Tod durch den Einen. Wen?

Beitrag von Giovanni146 » Mi 12. Feb 2020, 13:30

@Erich
Erich hat geschrieben:
Di 11. Feb 2020, 11:27
 
Ich glaube: Adam ist der erste Mensch, und dieser Mensch, Adam, hat gesündigt,
und durch die Sünde dieses einen Menschen, Adam, kam der Tod in diese Welt,
und weil wir die Nachkommen Adams sind, deshalb müssen auch wir alle sterben,
denn wir alle haben das sündige Fleisch dieses ersten Menschen, Adam, geerbt.
Und deshalb sagen wir "Erbsünde", obwohl es nicht in der Bibel geschrieben steht.
(Alle Menschen erben von ihren Eltern körperliche / fleischliche Merkmale, Gene)

Nun, du kannst glauben was du willst. ich bin überzeugt, dass man keinesfalls  "sündiges Fleisch" oder  sonstigen Hang zu Sündigen ererben kann so  galube ich persönlich auch nicht, dass irgendjemand in einer Adamlinie hineingeboren wurde.

Körperliche Merkmale, wie Augen- oder Hautfarbe sind über Eltern oder Grosseltern weitergegeben werden. Aber mit fleischlichen Merkmalen wie Paulus Charakterchwächen im Galater Brief als "Werke des Fleisches" aufzählt hat dies beileibe nix zu tun.

Durch Adams Ungehorsam wurden ja  zudem auch nicht Viele zu Sündern.

Röm 5,19 Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die Vielen zu Sündern geworden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen zu Gerechten.

Es war doch Mose der ihm Zuhörende dazu antrieb sich an Mitmenschen auf verschieden Art und Weise erbarmungslos zu  versündige, sie zu erschlagen usw..dies angeblich im Auftrag Gottes, der ja gebot nicht zu töten. Wer ein Gebot erlässt sollte ja erst nicht dazu anstiften es zu übertreten.
2Kor 3,7 Wenn aber der Dienst, der den Tod bringt und der mit Buchstaben in Stein gehauen war, Herrlichkeit hatte, sodass die Israeliten das Angesicht des Mose nicht ansehen konnten wegen der Herrlichkeit auf seinem Angesicht, die doch aufhörte,

2Kor 3,9 Denn wenn der Dienst, der zur Verdammnis führt, Herrlichkeit hatte, wie viel mehr hat der Dienst, der zur Gerechtigkeit führt, überschwängliche Herrlichkeit.
Mir scheint, dass das heute im folgenden Text noch immer aktuell ist, wenn ich sehe, dass man solche klaren Aussagen Paulus nicht berücksichtigt, wenn es um Verdammnis und Tod geht.
 
2Kor 3,12   Weil wir nun solche Hoffnung haben, sind wir voller Freimut 13 und nicht wie Mose, der eine Decke über sein Angesicht legte, damit die Israeliten nicht sahen das Ende dessen, was da vergeht. Aber ihr Sinn wurde verstockt. Denn bis auf den heutigen Tag bleibt diese Decke über dem alten Bund, wenn daraus gelesen wird; sie wird nicht aufgedeckt, weil sie in Christus abgetan wird.
Du kennst sicher den Ausspruch von Paulus: Der Buchstabe tötet doch der Geist belebt. Wer Christi Geist nicht hat ist nicht sein. MIt Christi Geist gezeugte Christen leisteten weder den Tod noch  Verdammnis erwirkenden Buchstaben gehorsam, was ihnen ja damals Tod und Verdammnis einbrachte. Die hielten sich ja bestmöglich daran was ihnen Jesus der Christus Gottes gebot zu tun oder eben nicht respektive nicht mehr!

Gruss John

Giovanni146
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#9 Re: Verdammnis und Tod durch den Einen. Wen?

Beitrag von Giovanni146 » Mi 12. Feb 2020, 13:52

JackSparrow hat geschrieben:
Di 11. Feb 2020, 19:40
Erich hat geschrieben:
Di 11. Feb 2020, 11:27
Aber nur wer die Forderungen dieses Gesetzes erfüllt, der wird leben.
Leider aber konnte kein Mensch (außer Jesus) das Gesetz Gottes erfüllen,
Jesus ließ eine Ehebrecherin laufen und verstieß damit gegen 5Mos22:22.
Und aus diesem Grund ist es auch so wichtig an unseren Herrn Jesus Christus zu glauben,
denn allein Jesus Christus hat uns von der Sünde und dem Tod und der Verdammnis erlöst und errettet.
Zuerst müssten wir rausfinden,

- gegen welches der 613 Gebote du verstoßen haben willst,

- inwiefern Nichtjuden für einen solchen Verstoß mit dem Tode zu bestrafen sind und

- welches der 613 Gebote dir eigentlich die Möglichkeit einräumt, dich von einem unbeteiligten Dritten "erlösen" zu lassen und dadurch deiner gerechten Bestrafung zu entgehen.
Hallo JackSparrow
Das mit der Verhinderung der bewussten Tötung der Ehebrecherin sehe ich wie du. Jesus barmherziges Verhalten dort beweist, dass er gekommen ist um die Sünder zur Umkehr zu rufen. Konkret im vorliegenden Fall war es die Ehebrecherin, die er ermahnte: Also gehe hin und sündige nicht mehr.

Die 613 Gesetze galten ja lediglich im Judentum, zum Teil abgschwächt noch immer. Im Christentum jener Zeit und überhaupt, hatten Gesetze die zu Verdammnis und Tötung aufforderten keine Rechtsgültigkeit mehr. Auch was die Speise- und andere sinnlosen Vorschriften anbelangte.

Ich bin auch der Ansicht, dass egal ob im Judentum oder  im Christentum oder sonst einer der Weltreligionen schon immer jeder Mensch für seine eigenen Sünden die Verantwortung zu tragen hatte.

Es ist nicht ungefährlich, sich einzubilden ein anderer übernähme die Strafe für das Unrecht, dass man selber getan hat. Wenn ich beim zu schnell fahren geblitzt werde, kann ich die Busse ja auch nicht jemand andern aufhalsen. Sowieso nicht jemandem der stets korrekt nur fuhr was als Geschwindigkeitslimite vorgegeben wurde.

Gruss John

JackSparrow
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#10 Re: Verdammnis und Tod durch den Einen. Wen?

Beitrag von JackSparrow » Mi 12. Feb 2020, 16:25

Erich hat geschrieben:
Mi 12. Feb 2020, 11:35
1. Alle Menschen sind Sünder und somit des Todes!
- Deswegen konnte auch niemand einen Stein auf sie werfen.
5Mos22:22 legt nicht fest, wer Steine werfen darf.
5Mos22:22 legt fest, dass Ehebrecherinnen des Todes sind.

3. Jesus Christus war gnädig und barmherzig und hat die Sünderin nicht verurteilt.
Du schriebst kein Mensch außer Jesus könne das Gesetz des Gottes erfüllen.
Das Gesetz des Gottes schreibt vor, dass Ehebrecherinnen zum Tode zu verurteilen sind.

"Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und
mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst."

Das sind die höchsten Gebote! - Ja, das ganze Gesetz ist in diesen zwei Geboten erfüllt.
Jesus unterhält sich hier mit einem Schriftgelehrten über das aus 613 Geboten bestehende Gesetz des Moses, welches der Schriftgelehrte zuvor eingehend studiert hatte. Aus eben diesem Grund bezeichnen wir den Schriftgelehrten als einen Schriftgelehrten.

Da ist keiner der gerecht ist, auch nicht einer.
Lukas 1:6
Beide aber waren gerecht vor Gott, indem sie untadelig wandelten in allen Geboten und Satzungen des Herrn.

Alle haben den Tod verdient.
Den Tod hat verdient, wer eine mit der Todesstrafe belegte Straftat begangen hat.

21 Nun aber ist ohne Zutun des Gesetzes die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, offenbart, bezeugt durch das Gesetz und die Propheten.
Verstehst Du das?
Die Gerechtigkeit, die vor dem Gott gilt, ist bezeugt durch das aus 613 Geboten bestehende Gesetz des Moses und durch die Propheten.

22 Ich rede aber von der Gerechtigkeit vor Gott, die da kommt durch den Glauben an Jesus Christus zu allen, die glauben. Denn es ist hier kein Unterschied:23 Sie sind allesamt Sünder
Alle, die damals an Jesus Christus glaubten, waren Sünder. Nichtsünder sahen offensichtlich keinen Grund, an Jesus Christus zu glauben.

Heben wir das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! Sondern wir richten das Gesetz auf.
Paulus hat das aus 613 Geboten bestehende Gesetz des Moses nicht aufgehoben durch den Glauben, sondern er hat es aufgerichtet.

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