Es ist vorbei...

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erbreich
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#1 Es ist vorbei...

Beitrag von erbreich » Di 4. Feb 2020, 15:16

Es ist vorbei mit Garantie
Es ist nur noch Nostalgie:



:bye2: :wave:

Munro
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#2 Re: Es ist vorbei...

Beitrag von Munro » Di 4. Feb 2020, 15:27

Ein erschreckender Titel!
Jean Paul Getty:
Die Sanftmütigen werden die Erde besitzen, aber nicht die Schürfrechte.

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erbreich
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#3 Re: Es ist vorbei...

Beitrag von erbreich » Di 4. Feb 2020, 16:46

Munro hat geschrieben:
Di 4. Feb 2020, 15:27
Ein erschreckender Titel!
Die Vergänglichkeit erschreckt uns immer wieder, in unterschiedlichsten Zusammenhängen, obschon sie ein universelles Merkmal der Existenz ist und als solches so "normal" wie nur irgend etwas... was denkst du, Munro, weshalb wirkt sie oft so erschreckend auf uns? 

Punch
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#4 Re: Es ist vorbei...

Beitrag von Punch » Di 4. Feb 2020, 16:55

Munro hat geschrieben:
Di 4. Feb 2020, 15:27
Ein erschreckender Titel!

Vielleich hätte Erbreich singen sollen:

Es gibt eine flache Eeeeeeerde,
alles andere ist nur Meeeeerde.

 

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erbreich
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#5 Re: Es ist vorbei...

Beitrag von erbreich » Di 4. Feb 2020, 17:54

Punch hat geschrieben:
Di 4. Feb 2020, 16:55
Munro hat geschrieben:
Di 4. Feb 2020, 15:27
Ein erschreckender Titel!

Vielleich hätte Erbreich singen sollen:

Es gibt eine flache Eeeeeeerde,
alles andere ist nur Meeeeerde.
Nein, Punch, ich müsste singen:

Die flache Erde ist nur Meeeeerde
Real ist nur die hooooohle Erde!

:crazzyy:

Lena
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#6 Re: Es ist vorbei...

Beitrag von Lena » Di 4. Feb 2020, 18:00

Was möchtest Du dem Zuhörer mit diesem Lied sagen? Was meinst Du mit dem Frei sein und Allein sein? Ich verstehe Deine Botschaft nicht. 

Punch
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#7 Re: Es ist vorbei...

Beitrag von Punch » Di 4. Feb 2020, 19:09

Lena hat geschrieben:
Di 4. Feb 2020, 18:00
Was möchtest Du dem Zuhörer mit diesem Lied sagen? Was meinst Du mit dem Frei sein und Allein sein? Ich verstehe Deine Botschaft nicht. 

Höre noch einmal rein und verstehe die Botschaft einfach aus dem Kontext des Liedes im hier, und jetzt, und heute!

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lovetrail
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#8 Re: Es ist vorbei...

Beitrag von lovetrail » Di 4. Feb 2020, 19:20

Ich würd es auf zweieinhalb Minuten kürzen. Vielleicht noch einen Beat dazu und ein wenig Autotune auf die Stimme.

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erbreich
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#9 Re: Es ist vorbei...

Beitrag von erbreich » Mi 5. Feb 2020, 10:37

Punch hat geschrieben:
Di 4. Feb 2020, 19:09
Lena hat geschrieben:
Di 4. Feb 2020, 18:00
Was möchtest Du dem Zuhörer mit diesem Lied sagen? Was meinst Du mit dem Frei sein und Allein sein? Ich verstehe Deine Botschaft nicht. 
Höre noch einmal rein und verstehe die Botschaft einfach aus dem Kontext des Liedes im hier, und jetzt, und heute!
Ja, Lena, und auch einfach aus und in deinem persönlichen Erlebens-Kontext.
 
Bob Dylan hat sich immer geweigert, seine Lieder zu interpretieren, er ist der Ansicht, dass sie selber sprechen.
Auf jeden Fall für den, der sie zu sich sprechen lassen will. 
Ich finde diese Haltung gegenüber jeder Kunst richtig, ob Text, Bild, Lied, oder was auch immer.

Mein Lied hat hat keine absolute Botschaft, die du verstehen müsstest.
Es ist eine Beschreibung eines Erlebens, ein Bild.
Du kannst diese Beschreibung, dieses Bild, anschauen und es für dich selber, ganz individuell, erfühlen.
Und wenn du willst, darfst du darin auch eine Botschaft sehen,
es wird aber nicht meine an dich sein, sondern deine eigene an dich selber. 

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#10 Re: Es ist vorbei...

Beitrag von erbreich » Mi 5. Feb 2020, 10:55

lovetrail hat geschrieben:
Di 4. Feb 2020, 19:20
Ich würd es auf zweieinhalb Minuten kürzen. Vielleicht noch einen Beat dazu und ein wenig Autotune auf die Stimme.
Fühl' dich frei, das Lied in der von dir vorgestellten Art und Weise zu covern.
Und dann stell' es hier rein, bin gespannt!

Ich sehe keinen Grund, mich irgendwelchen Mainstream-Konventionen anzupassen und hege auch keine Perfektions-Ansprüche an das, was ich einfach aus Freude an der Sache tue. Wenn sich ausser mir selber sonst noch jemand daran erfreuen kann, dann freut mich das umso mehr, und wem es nicht gefällt, dem gefällt es eben nicht. Mir gefällt auch längst nicht alles, was ich so höre und sehe...

Ausserdem ist es sinnlos und entmutigend, alles kreative Schaffen an den Übergrössen des jeweiligen Genres zu messen (das gilt übrigens, nur so als augenzwinkernde Einblendung, auch für die imaginären Übergrössen der Religionen, wie z.B. Jesus und Buddha). Dazu zitiere ich gerne wieder einmal die Geschichte von Bert Hellinger vom grossen und vom kleinen Orpheus:
 
Zweierlei Glück
 
In alter Zeit, als die Götter noch sehr nahe schienen, lebten in einer kleinen Stadt zwei Sänger namens Orpheus.
Der eine von beiden war der Große. Er hatte die Kithara erfunden, eine Vorform der Gitarre, und wenn er in die Saiten griff und sang, war die Natur um ihn verzaubert. Wilde Tiere lagen zahm zu seinen Füßen, hohe Bäume bogen sich ihm zu: Nichts konnte seinen Liedern widerstehen. Weil er so groß war, warb er um die schönste Frau. Danach begann der Abstieg.
Während er noch Hochzeit hielt, starb die schöne Eurydike, und der volle Becher, noch während er ihn hob, zerbrach. Doch für den großen Orphues war der Tod noch nicht das Ende. Mit Hilfe seiner hohen Kunst fand er den Eingang in die Unterwelt, stieg hinab ins Reich der Schatten, setzte über den Strom des Vergessens, kam vorbei am Höllenhund, trat lebend vor den Thron des Totengottes und rührte ihn mit seinem Lied.
Der Tod gab Eurydike frei – doch unter einer Bedingung; und Orpheus war so glücklich, dass ihm die Häme hinter dieser Gunst entging.
Er machte sich auf den Weg zurück, und hörte hinter sich die Schritte seiner geliebten Frau. Sie kamen heil am Höllenhund vorbei, setzten über den Strom des Vergessens, begannen den Aufstieg zum Licht, sahen es von ferne. Da hörte Orpheus einen Schrei – Eurydike war gestolpert -, und erschrocken drehte er sich um, sah noch die Schatten fallen in die Nacht und war allein. Und fassungslos vor Schmerz sang er das Abschiedslied: „Ach, ich habe sie verloren, all mein Glück ist dahin!“
Er selber fand ans Licht zurück, doch das Leben war ihm bei den Toten fremd geworden. Als betrunkene Frauen ihn zum Fest des Weines führen wollten, weigerte er sich, und sie zerrissen ihn bei lebendigem Leibe.
So groß war sein Unglück, so vergeblich seine Kunst. Aber: Alle Welt kennt ihn!

Der andere Orpheus war der Kleine. Er war nur ein Bänkelsänger, trat bei kleinen Festen auf, spielte für die kleinen Leute, machte eine kleine Freude und hatte selber Spaß dabei. Da er von seiner Kunst nicht leben konnte, lernte er noch einen anderen, gewöhnlichen Beruf, heiratete eine gewöhnliche Frau, hatte gewöhnliche Kinder, sündigte gelegentlich, war ganz gewöhnlich glücklich und starb alt und lebenssatt.
Aber: Niemand kennt ihn – außer mir!

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