Interpretationen der Schöpfung

Themen des alten Testaments
Benutzeravatar
Kalea Solana
Beiträge: 288
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 23:14
Wohnort: Land des Hermann

#141 Re: Interpretationen der Schöpfung

Beitrag von Kalea Solana » Mi 3. Jul 2013, 12:49

Pluto hat geschrieben:
Kalea Solana hat geschrieben:Ich will jetzt auch nicht in die Tiefe des Weltalls hinein schwenken -
Aber um zu verstehen, warum Astrologie reiner Unfug ist, muss man genau das tun, denn erst durch Betrachtung in der dritten Dimension, merkt man wie wenig die Sterne eines Sternbild miteinander zu tum haben.

Merkwürdig ist jedoch, dass - über die Gene der Vorfahren hinweg - Menschen bestimmte Anzeichen aufweisen, die astro-logisch nachvollziehbar sind. Ich zäume so zusagen das Pferd da von hinten auf: Menschen sind vielschichtig.
Nein. Es ist so wie es in den Romanen im Kleingedruckten steht, "Ähnlichkeiten mit lebenden Person sind rein zufällig...".

Auf grund zahlreicher Untersuchungen, kann man mit Sicherheit jegliche statistische Korrelation zwischen Geburten und Stermzeichen auschließen. Dasselbe gilt übrigens für die Mär, dass Kinder häufiger bei Vollmond auf die Welt kommen. Es konnte keinerlei statistische Häufung in deser Zeit festgestellt werden.

In der Astrologie unterscheidet man zwischen den vier Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft.
Allein schon dieser altertümliche Aberglaube müsste dich überzeugen, dass an Astrologie nichts dran ist.

Hallo Pluto

im Prinzip hast Du ja recht, oberflächlich betrachtet ist es so. Aber ich denke nicht, dass es reiner Aberglaube ist.

Auf Bildern, die Wölfe darstellen, ist oft ein großer Vollmond dargestellt, der von Wölfen angeheult wird. Die Sonne heulen sie nicht an, auch nicht die Laterne - so sie eine solche sähen. Menschen, die bei Vollmond schlechter schlafen, reagieren auf das helle Licht - oder auf die magnetisch höhere Dosierung des Trabanten? Fakt ist, dass er Ebbe und Flut bewirkt, und da der Mensch zu 98% aus Wasser besteht, ist eine entsprechende Auswirkung auch bei diesen durch den Mond nicht ganz auszuschließen. -

Luna wird in der Symbolik dem Weiblichen, dem Unbewußten, dem Instinkt zugeordnet - Solar dem Männlichen, dem Verstand und klaren Geist. Männlich und Weiblich wird als Gegensatz verstanden. Vielleicht deshalb ein Grund auch für die christliche Religion, der Astrologie nicht allzu viel Bedeutung beizumessen.

aus Hiob 38: " 31 Kannst du die Bande der sieben Sterne zusammenbinden oder das Band des Orion auflösen? (Hiob 9.9) 32 Kannst du den Morgenstern hervorbringen zu seiner Zeit oder den Bären am Himmel samt seinen Jungen heraufführen? 33 Weißt du des Himmels Ordnungen, oder bestimmst du seine Herrschaft über die Erde? "
Irgendwo scheint es ja da doch einen Einfluß der Sterne auf die Erde - die Menschen - zu geben ...

"Realisten" verschließen sich der Aussage - klar. "Was ich nicht wissen will, ist nicht" ?

Lieben Gruß
Kalea


Hallo Zeus

Kalea Solana hat geschrieben: Na, für einen Wissenschaftler mag es merkwürdig sein - für einen Gläubigen aber nicht

Zeus hat geschrieben:Richtig!
Gläubige lassen sich anscheinend so ziemlich jeden Bären aufbinden

Bitte nicht aus dem Kontext reißen: meine Antwort bezog sich auf den wissenschaftlich kundigen Gläubigen Thomas - nicht auf "Gläubige" Deiner Wahl.
I amar presta aen
han mato ne nen
han mato ne chaen
a han noston ned wilith.

Manche Menschen fühlen den Regen - andere werden nur nass.

Benutzeravatar
Lamarck
Beiträge: 719
Registriert: Di 14. Mai 2013, 18:38
Wohnort: Frankfurt am Main

#142 Re: Interpretationen der Schöpfung

Beitrag von Lamarck » Mi 3. Jul 2013, 12:59

Hi closs!

closs hat geschrieben:
Lamarck hat geschrieben: Glaubeâ„¢ ist zu 100 % emotional bzw. zu 0 % rational 'begründet'.
Vollkommen falsch. - Die gläubigen Denker der Zeiten waren nicht emotional motiviert, wenn sie ihre Werke geschrieben haben - egal ob das Augustinus, Meister Eckhart, Thomas von Aquin oder Kant waren.

Kant solltest Du da von der Liste nehmen (musst Du aber nicht ;) ). Von den anderen darfst Du Dir etwas aussuchen, wozu ich dann etwas zu der Form der 'Begründung' sage. Wohlgemerkt: Glaubensaussagen ... .




closs hat geschrieben:
Lamarck hat geschrieben: Ich widerlege Dir die Möglichkeit der Existenz der Götter
Da sollte man vorab definieren, was Existenz, Realität, etc. ist - sonst gibt es wieder Verwirrung.

Es ist Deine Gottesvorstellung, es ist Dein Problem, was Du Dir vorstellen willst. Ich übernehme nur die Widerlegung in deduktiver Form.




closs hat geschrieben:
Lamarck hat geschrieben:Aber wenn Du von "Wahrscheinlichkeitsrechnung und statistischer Modellierung" sprichst, dann unterwirfst Du hiermit Deine Gottesvorstellung der Logik.
Da hat Du recht, Lamarck. - Ich finde diesen Ansatz auch falsch, weil er das Sein nach Wahrnehmungs-Größen qualifizieren will - das geht grundsätzlich nicht. - Man kann damit Wahrnehmung quantifizieren, nicht aber Realität qualifizieren.

Weißt Du, warum Du Dich immer im Unkonkreten verstecken willst? Bei vielen Fröschen haben die Männchen, die am lautesten quaken, die größte Chance zum sexen. Die, die schwächer sind, quaken nicht - sie verhalten sich stumm ... .




Cheers,

Lamarck
Zuletzt geändert von Lamarck am Mi 3. Jul 2013, 13:09, insgesamt 1-mal geändert.
„Nothing in Biology makes sense, except in the light of evolution.” (Theodosius Dobzhansky)

„If you can’t stand algebra, keep out of evolutionary biology.” (John Maynard Smith)

„Computers are to biology what mathematics is to physics.” (Harold Morowitz)

Benutzeravatar
Kalea Solana
Beiträge: 288
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 23:14
Wohnort: Land des Hermann

#143 Re: Interpretationen der Schöpfung

Beitrag von Kalea Solana » Mi 3. Jul 2013, 13:05

Tara hat geschrieben:
Kalea hat geschrieben
aber nur Wenige sind auserwählt ....
stimmt, ich dachte gerade an 1Milliarde ... :mrgreen: du auch...? ich weiss, ich weiss denn soooo hochmütig und abgehoben darf sich Niemand fühlen und geschweige sein, hast schon recht ;)

hmmm- wenn ich sage: Ich bin mehr als andere supertoll - dann bin ich hochmütig. Sagt ein anderer über mich das selbe, könnte ich hochmütig werden. Sagt aber einer über die Köpfe von vielen hinweg: einige von euch sind toll - wenige sind supertoll.. habe ich keinen Grund, hochmütig zu werden oder zu sein, denn ich weiß ja nicht, wohin ich da mitgezählt werde. Ich kann nur vergleichen und mich anstrengen ....

Sich anstrengen ist natürlich anstrengend. Ungerechtes Sieb, das die Rechten von den Unrechten trennt?
Zuletzt geändert von Kalea Solana am Mi 3. Jul 2013, 13:10, insgesamt 1-mal geändert.
I amar presta aen
han mato ne nen
han mato ne chaen
a han noston ned wilith.

Manche Menschen fühlen den Regen - andere werden nur nass.

ThomasM
Beiträge: 5866
Registriert: Mo 20. Mai 2013, 19:43

#144 Re: Interpretationen der Schöpfung

Beitrag von ThomasM » Mi 3. Jul 2013, 13:05

Hallo Lamarck

Du deutest viel an, wirst aber nirgendwo konkret. Bevor ich jetzt antworten kann, muss ich nachfragen

Lamarck hat geschrieben: Glaubeâ„¢ ist zu 100 % emotional bzw. zu 0 % rational 'begründet'.
Kannst Du das begründen?

Lamarck hat geschrieben: Meine Aussage hingegen ist diese: Ich widerlege Dir die Möglichkeit der Existenz der Götter, an die Du glaubst. Aus dem Arsenal meiner Möglichkeiten werde ich wohl diesesmal den anspruchsvollen Weg über das Induktionsproblem gehen - das ist dann nicht so langweilig für mich ... .
Wo ist die Widerlegung? Irgendwie muss ich die versäumt haben. Schreib doch mal auf.

Lamarck hat geschrieben: Aber wenn Du von "Wahrscheinlichkeitsrechnung und statistischer Modellierung" sprichst, dann unterwirfst Du hiermit Deine Gottesvorstellung der Logik. Das ist der erste Sargnagel und mehr sind im Prinzip auch nicht nötig.
Logik ist bei weitem nicht genug. Ich beziehe mich auf Modellbildung. Innerhalb eines Modells muss man Logik verwenden. Allerdings ist Logik "nur" ein menschliches Gedankenkonstrukt - wie das Modell auch. Wie gut das Modell dann auf die Realität passt, wäre eine Feststellung, die man anschließend machen muss.

Doch den Sargnagel suche ich immer noch vergeblich.

Lamarck hat geschrieben: Wenn Du Arbeiten betrachtest, die das Etikett 'Wissenschaftlichkeit' verdienen, fällt Dir folgende Struktur auf:
Fragestellung ∩ Methodik = Ergebnis
'Ergebnis' können wir synonym setzen mit 'Erkenntnis'. Wenn ich nun zunächst um die Fragestellung bitten dürfte?
Ich dachte, es geht um die Frage: Gibt es einen Gott? Man könnte die Fragestellung auch abschwächen zu "Ist Gott denk-bar und vereinbar mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen".
Wie auch immer, ich habe Fragestellung und Methode gesetzt und bin zu einem Ergebnis gekommen. Das scheint dir nicht zu gefallen. Du hast immer noch nicht erläutert, was dir daran nicht gefällt.

Lamarck hat geschrieben: Nein, dass nennt man nicht rationales Denken, das nennt man BS. Eine Messmethodik, die auf 'Gefühlen' aufbaut, ist eine methodische Schwäche par excellence ... .
Keineswegs - siehe meine Antwort auf Zeus.
Wenn der Untersuchungsgegenstand nicht über Instrumente zugänglich ist, dann muss man halt das menschliche Gehirn nehmen. Völlig normale Praxis.
Dies ist auch das, was ich hinsichtlich der Methodik und Theorie der Messung zu sagen habe.

Lamarck hat geschrieben: Eine Umfrage unter amerikanischen Akademikern ergab übrigens für die Biologen den Spitzenwert: Der Anteil der Ungläubigen liegt hier bei 95 %!
DAS wiederum nennt man Datenmanipulation. Also filtere deine Messergebnisse so lange, bis das herauskommt, was du als Ergebnis sehen willst. Das wäre dann extrem schlechte Wissenschaft.
Übrigens: 95% ist NICHT "mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit"

Lamarck hat geschrieben: BTW: Du läßt auch hier erkennen, dass Du die Beantwortung der Gottesfrage aus der Natur (hier: Mensch) heraus ermöglichen willst.
Wie auch sonst. Auch wenn ich Gott nicht die Eigenschaft eines physikalischen Objektes zuschreibe, so hat er dennoch etwas mit unserem Universum zu tun. Es gibt also eine Wechselwirkung. Der offensichtliche Punkt, wo man danach suchen muss, ist der Mensch, denn die Idee stammt ja von dem.

Gruß
Thomas
Gott würfelt nicht, meinte Einstein. Aber er irrte. Gott nutzt den Zufall - jeden Tag.

Benutzeravatar
Lamarck
Beiträge: 719
Registriert: Di 14. Mai 2013, 18:38
Wohnort: Frankfurt am Main

#145 Re: Interpretationen der Schöpfung

Beitrag von Lamarck » Mi 3. Jul 2013, 15:56

Hi ThomasM!

ThomasM hat geschrieben: Du deutest viel an, wirst aber nirgendwo konkret. Bevor ich jetzt antworten kann, muss ich nachfragen

Nirgendwo konkret?! Du hast mehr mit 'seeadler' gemein, als Dir lieb sein kann ("Aber könntet ihr mir zeigen, wo ich falsch gerechnet habe?!") ... .

Selbstverständlich darf jeder hier eine beliebig große Begründungstiefe von mir erwarten; dennoch bitte ich aber zu bedenken, dass ich hier bei der Arbeit bin und deshalb meine Beiträge dem Sparsamkeitsprinzip folgen ... .




ThomasM hat geschrieben:
Lamarck hat geschrieben: Glaubeâ„¢ ist zu 100 % emotional bzw. zu 0 % rational 'begründet'.
Kannst Du das begründen?

Ja.




ThomasM hat geschrieben:
Lamarck hat geschrieben: Meine Aussage hingegen ist diese: Ich widerlege Dir die Möglichkeit der Existenz der Götter, an die Du glaubst. Aus dem Arsenal meiner Möglichkeiten werde ich wohl diesesmal den anspruchsvollen Weg über das Induktionsproblem gehen - das ist dann nicht so langweilig für mich ... .
Wo ist die Widerlegung? Irgendwie muss ich die versäumt haben. Schreib doch mal auf.

Konzentration, mein Herr! Natürlich hast Du etwas versäumt: Ein "Ich werde ... " bezeichnet gemeinhin die grammatikalische Kategorie 'Futur I'. Deine Aufgabe war, mir in einem ersten Schritt die Fragestellung zu liefern - Du erinnerst Dich?




ThomasM hat geschrieben:
Lamarck hat geschrieben: Aber wenn Du von "Wahrscheinlichkeitsrechnung und statistischer Modellierung" sprichst, dann unterwirfst Du hiermit Deine Gottesvorstellung der Logik. Das ist der erste Sargnagel und mehr sind im Prinzip auch nicht nötig.
Logik ist bei weitem nicht genug. Ich beziehe mich auf Modellbildung. Innerhalb eines Modells muss man Logik verwenden. Allerdings ist Logik "nur" ein menschliches Gedankenkonstrukt - wie das Modell auch. Wie gut das Modell dann auf die Realität passt, wäre eine Feststellung, die man anschließend machen muss.

Doch den Sargnagel suche ich immer noch vergeblich.

Logik := Prüfung von Aussagen (auf ihren 'Wahrheitswert')
Modellbildung := Axiomatik

Wenn Du das Höchste der Logik unterwirfst, dann ist das Höchste nicht das Höchste, sondern bestenfalls das Zweithöchste (In dieser Form ein Derivat klassische Argumentation zu den Gottesbeweisen). Wenn Du hier noch nicht den Sargnagel entdeckst, macht das nichts - das wird in den weiteren Schritten der Behandlung des Gegenstands immer klarer hervortreten.




ThomasM hat geschrieben:
Lamarck hat geschrieben: Wenn Du Arbeiten betrachtest, die das Etikett 'Wissenschaftlichkeit' verdienen, fällt Dir folgende Struktur auf:
Fragestellung ∩ Methodik = Ergebnis
'Ergebnis' können wir synonym setzen mit 'Erkenntnis'. Wenn ich nun zunächst um die Fragestellung bitten dürfte?
Ich dachte, es geht um die Frage: Gibt es einen Gott? Man könnte die Fragestellung auch abschwächen zu "Ist Gott denk-bar und vereinbar mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen".

Danke sehr, wir haben eine Fragestellung. Sie lautet also: Gibt es einen Gott?

Wir reflektieren zum methodischen Teil und betreiben hier eine erste Methodenforschung. Denn offensichtlich ist die Fragestellung insuffizient. Wir fragen also nach dem Existenzquantor von {G}, wobei {G} nicht gegeben ist. Selbstverständlich ist es nicht möglich, die Existenz von etwas zu prüfen, von dem wir nicht wissen, was es ist. Bitte gib mir eine Def. für {G}, damit wir die Fragestellung hinreichend präzisieren können.




ThomasM hat geschrieben: Wie auch immer, ich habe Fragestellung und Methode gesetzt und bin zu einem Ergebnis gekommen. Das scheint dir nicht zu gefallen. Du hast immer noch nicht erläutert, was dir daran nicht gefällt.

Ich soll Dir tatsächlich was erzählen zu Kausalität vs. Koinzidenz?!


Fragestellung: "Woher kommen die Babies?"
Methode: "Vergleich der Häufigkeiten des Auftretens von Babies und Klapperstörchen."
Ergebnis: "Je mehr Babies, desto mehr Klapperstörche: Die Babies bringt der Klapperstorch!"




ThomasM hat geschrieben:
Lamarck hat geschrieben: Nein, dass nennt man nicht rationales Denken, das nennt man BS. Eine Messmethodik, die auf 'Gefühlen' aufbaut, ist eine methodische Schwäche par excellence ... .
Keineswegs - siehe meine Antwort auf Zeus.
Wenn der Untersuchungsgegenstand nicht über Instrumente zugänglich ist, dann muss man halt das menschliche Gehirn nehmen. Völlig normale Praxis.
Dies ist auch das, was ich hinsichtlich der Methodik und Theorie der Messung zu sagen habe.

Ich nehme denn 'seeadler' zurück und gehe davon aus, dass Erwinchen Diesen Account gekapert hat. 100 Reguli gehen in den Crack-Pot ... .

Warum nimmst Du als Untersuchungsgegenstand nicht die "menschliche Gehirne" amerikanischer Biologen, sondern verdünnst diesen durch "menschliche Gehirne", die zu einem Gutteil wohl Analphabeten sind? Offenbar rekurrierst Du mit Deiner Rede zum "menschlichen Gehirn" nicht auf die geistige Leistungsfähigkeit der entsprechenden Träger. Mithin muss sich da dann etwas Gegenständliches befinden, was wir vorläufig 'Weihnachtsmann' nennen wollen. Dieser Weihnachtsmann scheint überdies hoch virulent, eine Pandemie nicht ausgeschlossen zu sein. Wie AIDS tritt dieser Weihnachtsmann gehäuft unter ungünstigen Lebensumständen auf; Gegenmittel sind allerdings in Form von Aufklärung & Bildung vorhanden. Wo und wie finden wir nun diesen Weihnachtsmann im Gehirn? - Skalpell liegt bereit ... .




ThomasM hat geschrieben:
Lamarck hat geschrieben: Eine Umfrage unter amerikanischen Akademikern ergab übrigens für die Biologen den Spitzenwert: Der Anteil der Ungläubigen liegt hier bei 95 %!
DAS wiederum nennt man Datenmanipulation. Also filtere deine Messergebnisse so lange, bis das herauskommt, was du als Ergebnis sehen willst. Das wäre dann extrem schlechte Wissenschaft.

Weitere 100 Reguli für Erwinchens Crack-Pot ... .


Datenmanipulation betreibst Du immer, wenn Du Rohdaten nicht gerade auf sich selbst beruhen lässt. Selbst wenn Du einen Mittelwert samt Standardabweichung aus Deiner Grundgesamtheit 'gefiltert' hast. Oder einen Studi im Physikpraktikum an die Apparatur zurückschickst, begleitet mit den Worten: "Das kann nicht stimmen ...!"

Auch die Nennung von Relationen in Deiner Grundgesamtheit "menschliche Gehirne" sind eine Form von Datenmanipulation. Auf diese Grundgesamtheit wird ja selbst durch eine Stichprobe geschlossen - analog der Sonntagsfrage zu einer Bundestagswahl. Die Umfrageinstitute fügen hier einen gewissen Korrekturfaktor ein. In diesem Sinne: Ab welchen Lebensalter wurdest Du gläubig? Ziehe dies heran, um damit einen datenmanipulativen Korrekturfaktor einzuführen, der den ungläubigen Anteil reduziert.

Den Vorwurf der interessengeleiteten Datenmanipulation wirst Du übrigens nicht aufrecht halten können, ohne Dich selbst zu diskreditieren. Warum genau nimmst Du alle Menschen heran, nicht aber alle amerikanischen Biologen? Oder alle Wirbeltiere?




ThomasM hat geschrieben: Übrigens: 95% ist NICHT "mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit"

Nein, halt 'nur' 95 von 100 amerikanische Biologen.




ThomasM hat geschrieben:
Lamarck hat geschrieben: BTW: Du läßt auch hier erkennen, dass Du die Beantwortung der Gottesfrage aus der Natur (hier: Mensch) heraus ermöglichen willst.
Wie auch sonst. Auch wenn ich Gott nicht die Eigenschaft eines physikalischen Objektes zuschreibe, so hat er dennoch etwas mit unserem Universum zu tun. Es gibt also eine Wechselwirkung. Der offensichtliche Punkt, wo man danach suchen muss, ist der Mensch, denn die Idee stammt ja von dem.

Ludwig Wittgenstein im Satz 1 seines Tractatus logico-philosophicus: "Die Welt ist alles, was der Fall ist." Wenn dies zutrifft - und wie auch kann dies nicht zutreffen - kann ein Gott, der existiert, nur in der Welt sein, nicht außerhalb. Wäre er außerhalb der Welt, wäre er nicht der Fall und auch nicht existent ... .




Cheers,

Lamarck
„Nothing in Biology makes sense, except in the light of evolution.” (Theodosius Dobzhansky)

„If you can’t stand algebra, keep out of evolutionary biology.” (John Maynard Smith)

„Computers are to biology what mathematics is to physics.” (Harold Morowitz)

Benutzeravatar
Kalea Solana
Beiträge: 288
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 23:14
Wohnort: Land des Hermann

#146 Re: Interpretationen der Schöpfung

Beitrag von Kalea Solana » Mi 3. Jul 2013, 17:06

Hallo Lamarck,

man, bist Du anstrengend! "Es gibt keinen Gott - jeder Widerstand ist zwecklos!" Basta - aus.

Liegt es daran, dass Du Deine kostbare Arbeitszeit mit Postings vertreibst - im Unwillen wird ein guter Wille nicht besser.

Du möchtest einen Beweis für die Existenz Gottes:

Beweis 1: ich existiere
Beweis 2: ich erkenne dich
Beweis 3: ich erkenne mich
Beweis 4: ich + du kommunizierst nicht allein mit mir
Beweis 5: "aus heiterem Himmel" erlebe ich Reflexionen aber auch Reaktionen, die nicht durch Mitmenschen ausgelöst wurden.
Die Frage, was durch mein Unterbewußsein bewirkt wurde, was durch einen Zwiespalt, der einerseits gläubig, andererseits realistisch agierte und durch die überaus differenzierte Reaktion eine konkrete Marschrichtung erfährt, schwimmt wegen negative, dogmatische Behauptungen von weltlich dritter Seite: Kirche redet von Dämonen, Atheisten von Selbstbetrug. Folge ich der Weisung "an den Früchten werde ich es erkennen", dann kann ich nichts Böses annehmen, weder für mich noch für dich noch für sonst jemanden. Meine Natur: meine Erfahrung, mein Wissenstand, meine Emotionen sind unausgereifter und oberflächlicher. Einzige Übereinstimmung finde ich in der Art und Weise, die meiner angepaßt ist, ohne jedoch die selbe zu sein.
Ich höre keine Stimme - ich nehme sie wahr. Manchmal ist es mir, als redet jemand von außen zu mir, ich drehe mich um und da ist niemand. Einbildung. Möglich. Ich gehe also davon aus, dass einmal die Kraft meiner Gedanken entsprechende Vorkommnisse suggerieren, einmal ist es eine tatsächliche Kraft, die mich meint und mit mir kommuniziert. Auch mich erhört, wo mir das Herz schwer zu werden droht. -

Auch wenn Du keine Erfahrung in diese Art gemacht hast, lasse es doch einmal so hingestellt. Du bist ja auch noch nicht auf dem Mond gewesen, erkennst trotzdem an, dass es möglich ist da hin zu kommen.
I amar presta aen
han mato ne nen
han mato ne chaen
a han noston ned wilith.

Manche Menschen fühlen den Regen - andere werden nur nass.

Benutzeravatar
Zeus
Beiträge: 4745
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 23:32
Wohnort: Lyon
Kontaktdaten:

#147 Re: Interpretationen der Schöpfung

Beitrag von Zeus » Mi 3. Jul 2013, 19:32

ThomasM hat geschrieben:Mit anderen Worten: Eigentlich bist Du ja tatsächlich ein Atheist,
Aber natuerlch bin ich Atheist. Die allermeisten denkenden intelligenten Menschen sind Atheisten. :mrgreen:
ThomasM hat geschrieben:...bezeichnest dich aber als Agnostiker...
Wie kommst du denn auf diese Idee?
Erinnerst du dich denn nicht an diese meine Aussage HIER :
Tja mein Guter, woher willst du wissen, dass ich nicht über Gott nachgedacht habe? Ich stamme aus einer evangelikalen Familie und habe mich mühsam von dem christlichen [Aber]Gauben befreit. Ausserdem bin ich nicht einer der meisten Agnostiker sondern ein Gottloser (=Atheist).
ThomasM hat geschrieben:...weil du keine Lust hast, deine Ansichten zu begründen.
In meinem vorherigen Kommentar habe ich dir doch meine Gründe dargelegt. Schon vergessen? Alzheimer? :(
ThomasM hat geschrieben:Und wenn Du keine Wahrscheinlichkeitsrechnungen machen willst, dann verwende auch die Begriffe nicht.
Wie unser Freund Lamarck dir schon gesagt hat, handelte es sich bei besagtem Spruch um den Slogan einer 'Bus-Kampagne' und nicht um eine Aufforderung an dich, deine ueberragenden Kenntnisse der Wahrscheinlichkeitsrechnung zum unpassenden Besten zu geben.
Zeus hat geschrieben:Also klar und deutlich"Es gibt keinen Gott" oder wissenschaftlich ausdrückt Es gibt nicht den geringsten Beweis für die Hypothese der Existenz eines supernatürlichen Wesens.
ThomasM hat geschrieben:...selbstverständlich gibt es keine Beweise eines supernatürlichen Wesens...
Herzlichen Dank! :clap: Dann sind wir uns also einig. :D
ThomasM hat geschrieben:...so wie es keine Beweise einer Gravitationskraft gibt.
Über diese interessante Aussage kannste mit Seeadler diskutieren. :mrgreen:
Zeus hat geschrieben:...Alles, was die Wissenschaften über das Weltall, über die Evolution der Organismen und über das Gehirn des Menschen herausgefunden haben, lässt sich nicht oder nur gewaltsam und gekünstelt mit dem Glauben an einen fürsorglichen und gerechten Vatergott vereinbaren.
ThomasM hat geschrieben:Auch mit der Wiederholung wird das nicht richtiger.
Sie BLEIBT aber richtig, wenn auch etwas - sagen wir mal- ungenau.
ThomasM hat geschrieben:Ich will dir zugestehen, dass DU das, was es an naturwissenschaftlichen Erkenntnissen gibt, nicht mit einem fürsorglichen und gerechten Vatergott vereinbaren kannst.
Mein Dank für dieses großzügige Zugeständnis wird dir ewig nachschleichen. :D
DU kannst das selbstverständlich mit deinem selbst-gestrickten "christlichen" Gott der Quantenfluktuationen. :mrgreen:
ThomasM hat geschrieben:Kannst Du eigentlich nur wiederholen, was andere gesagt haben, oder kannst Du auch verstehen und begründen, was du wiederholst?
Natuerlich, unter Anderem ist da das ungelöste Problem der Theodizee und die Grausamkeit der Natur.
Aber das wäre ein Thema für einen anderen Thread.
Zeus hat geschrieben:Sag mal, seit wann gebraucht man in der Wissenschaft zur Bestätigung einer Hypothese eine demokratische Abstimmung?
Du hast diese Frage immer noch nicht beantwortet. :(
Zeus hat geschrieben:Und jetzt wird's noch ulkiger - Gott gib mir Kraft - eine Abstimmung über die Mehrheit derer die das Gefühl haben, dass da ein Gott ist?
Was haben denn Gefühle in der Wissenschaft zu suchen?
ThomasM hat geschrieben:Ja, glaubst Du denn, dass Gefühle nicht wissenschaftlich untersucht werden?
Jetzt klammerst du dich an einen aus dem Zusammenhang herausgerissenen Satz, um der Beantwortung der eigentlichen Frage aus dem Wege zu gehen.
Zeus hat geschrieben:Gib mir einen klitzekleinen Beweis für die Existenz deines christlichen Himmelspapas und ich werde sofort meine Meinung über die Nichtexistenz dieses Hirngespinstes revidieren.
ThomasM hat geschrieben:Was würdest Du denn als "Beweis" - den es ja sowieso für nichts auf der Welt gibt - ansehen?
Thomas
Vielleicht könntest du mir irgend ein echtes Wunder präsentieren.
Wie wär's mit einem kürzlich von den Toten auferstandenen Menschen? Fuer so'n richtigen Allmächtigen müsste das doch ein Klacks sein. Sein Sohn soll es damals geschafft haben.
Und das sogar zweimal, erst Lazarus und dann er selber! :engel:

Gruß
Zeus
e^(i*Pi) + 1 = 0
Gott ist das einzige Wesen, das, um zu herrschen, noch nicht einmal existieren muss.
(Charles Baudelaire, frz. Schriftsteller, 1821-1867)

Benutzeravatar
Münek
Beiträge: 13072
Registriert: Di 7. Mai 2013, 21:36
Wohnort: Duisburg

#148 Re: Interpretationen der Schöpfung

Beitrag von Münek » Mi 3. Jul 2013, 21:46

.
[/quote]
Wie auch sonst. Auch wenn ich Gott nicht die Eigenschaft eines physikalischen Objektes zuschreibe, so hat er dennoch etwas mit unserem Universum zu tun. Es gibt also eine Wechselwirkung. Der offensichtliche Punkt, wo man danach suchen muss, ist der Mensch, denn die Idee stammt ja von dem.
[/quote]

Ludwig Wittgenstein im Satz 1 seines Tractatus logico-philosophicus: "Die Welt ist alles, was der Fall ist." Wenn dies zutrifft - und wie auch kann dies nicht zutreffen - kann ein Gott, der existiert, nur in der Welt sein, nicht außerhalb. Wäre er außerhalb der Welt, wäre er nicht der Fall und auch nicht existent ... .
[/quote]

______________________________________________________________________________________________________________________________________________

Hallo Thomas,

1. "Auch wenn ich Gott nicht die Eigenschaft eines physikalischen Objektes zuschreibe..."

Betrachte ich die "biblische Geschichte", hier die beschriebenen Aktivitäten Gottes in der "Heiligen Schrift", dann war er als Person, als
unmittelbar auf Erden agierende Persönlichkeit sehr präsent, wenn man so will "sehr physikalisch".

Hat er nicht in paradiesischen Zeiten höchstpersönlich den Menschen (Adam) und die Tiere aus Lehm geformt, ging er nicht körperlich
im Paradiesgarten spazieren, war er nicht mit seinem Knecht Mose persönlich auf "Du und Du" und hat ihm"seinen Rücken" gezeigt, hat
er nicht zu Menschen (im "Alten wie im Neuen Testament") laut und vernehmlich gesprochen, ist ernicht vom Himmel "herabgefahren",
um den Turmbau zu Babel in näheren Augenschein zu nehmen oder die Dörfer Sodom und Gomorra?

2. "Es gibt also eine Wechselwirkung..."

Wieso also??? Welche Wechselwirkung???

Eine Kommunikation zwischen Immanenz und Transzendenz? Wie sollte solches möglich
sein? Sind Millionen täglicher Gebete nicht in Wirklichkeit schlichte Selbstgespräche, auch wenn man meint, ein anderer "Höherer" höre
einem zu, zeige liebevolles Verständnis und gäbe sogar Antworten?

Nee, nee, das sind Wunschträumereien!

LG Münek

ThomasM
Beiträge: 5866
Registriert: Mo 20. Mai 2013, 19:43

#149 Re: Interpretationen der Schöpfung

Beitrag von ThomasM » Mi 3. Jul 2013, 22:06

Lamarck hat geschrieben:
ThomasM hat geschrieben:
Lamarck hat geschrieben: Glaubeâ„¢ ist zu 100 % emotional bzw. zu 0 % rational 'begründet'.
Kannst Du das begründen?
Ja.
Oh, du bist lediglich ein gewöhnlicher Troll. Schade um die Diskussion.

Lamarck hat geschrieben: Selbstverständlich ist es nicht möglich, die Existenz von etwas zu prüfen, von dem wir nicht wissen, was es ist. Bitte gib mir eine Def. für {G}, damit wir die Fragestellung hinreichend präzisieren können.
Mache ich erst, wenn Du mir erläuterst, was du damit machen willst und wohin du argumentativ hin willst. Zum rumtrollen habe ich keine Lust.

Lamarck hat geschrieben: Datenmanipulation betreibst Du immer, wenn Du Rohdaten nicht gerade auf sich selbst beruhen lässt. Selbst wenn Du einen Mittelwert samt Standardabweichung aus Deiner Grundgesamtheit 'gefiltert' hast. Oder einen Studi im Physikpraktikum an die Apparatur zurückschickst, begleitet mit den Worten: "Das kann nicht stimmen ...!"
Das erste ist Datenverarbeitung, ein in der Naturwissenschaft völlig normaler Prozess. Das was Du machst ist Datenmanipulation, ein in der Naturwissenschaft auch vorkommender Prozess, der aber zum Karriereende führt, wenn man erwischt wird. Das mit dem Studi ist Fehlerbetrachtung, das lernen die Studis tatsächlich im ersten Semester.

Lamarck hat geschrieben: Den Vorwurf der interessengeleiteten Datenmanipulation wirst Du übrigens nicht aufrecht halten können, ohne Dich selbst zu diskreditieren. Warum genau nimmst Du alle Menschen heran, nicht aber alle amerikanischen Biologen? Oder alle Wirbeltiere?
Ersteres, weil es keinen Grund gibt, amerikanische Biologen zu bevorzugen, eine Einschränklung wäre also nur von Interesse geleitet. Letzteres hat praktische Gründe. Wir brauchen höhere Sprache, um zu kommunizieren.

Lamarck hat geschrieben: Ludwig Wittgenstein im Satz 1 seines Tractatus logico-philosophicus: "Die Welt ist alles, was der Fall ist." Wenn dies zutrifft - und wie auch kann dies nicht zutreffen - kann ein Gott, der existiert, nur in der Welt sein, nicht außerhalb. Wäre er außerhalb der Welt, wäre er nicht der Fall und auch nicht existent ... .
Wäre er nur außerhalb der Welt, dann hättest du sogar mal Recht.
Aber ich habe nie behauptet, dass Gott nur außerhalb ist. Und das, was von ihm in der Welt ist, das können wir auch erkennen.
Gott würfelt nicht, meinte Einstein. Aber er irrte. Gott nutzt den Zufall - jeden Tag.

ThomasM
Beiträge: 5866
Registriert: Mo 20. Mai 2013, 19:43

#150 Re: Interpretationen der Schöpfung

Beitrag von ThomasM » Mi 3. Jul 2013, 22:34

Zeus hat geschrieben: Erinnerst du dich denn nicht an diese meine Aussage HIER :
Nein, das hatte ich schlicht übersehen, also noch keine Alzheimer, sondern Altersblindheit. Entschuldige.

Zeus hat geschrieben: Wie unser Freund Lamarck dir schon gesagt hat, handelte es sich bei besagtem Spruch um den Slogan einer 'Bus-Kampagne' und nicht um eine Aufforderung an dich, deine ueberragenden Kenntnisse der Wahrscheinlichkeitsrechnung zum unpassenden Besten zu geben.
Und was auf Bussen steht ist maßgeblich für dich? Du kannst keine Wahrscheinlichkeit berechnen, sprichst aber von "an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit"? Was soll so ein Spruch dann?

Zeus hat geschrieben:
Zeus hat geschrieben:...Alles, was die Wissenschaften über das Weltall, über die Evolution der Organismen und über das Gehirn des Menschen herausgefunden haben, lässt sich nicht oder nur gewaltsam und gekünstelt mit dem Glauben an einen fürsorglichen und gerechten Vatergott vereinbaren.
ThomasM hat geschrieben:Auch mit der Wiederholung wird das nicht richtiger.
Sie BLEIBT aber richtig, wenn auch etwas - sagen wir mal- ungenau.
ok, DU hast eine Behauptung aufgestellt. Nach DEINEN Regeln, müsstest Du sie jetzt auch beweisen (klar, gibts nicht, ich meine begründen). Also, bitte, begründe mal.

Zeus hat geschrieben: Natuerlich, unter Anderem ist da das ungelöste Problem der Theodizee und die Grausamkeit der Natur.
Die Natur ist nicht grausam, sie ist zweckmäßig.
Und ist ein ungelöstes Problem für dich ein Beweis, dass etwas nicht existiert? Ja, das Theodizee Problem ist ungelöst, ich habe eine persönliche Antwort, aber keine allgemeine. Doch wieso sollte man deswegen Gottes Existenz ausschließen?
Die Frage, warum Neutrinos Masse haben, ist auch noch ungelöst oder wie neue Baupläne in der Evolution genau entstehen ist auch ungelöst. Heisst das deswegen, dass Neutrinos nicht existieren oder dass die Evolutionstheorie falsch ist?

Zeus hat geschrieben:
Zeus hat geschrieben:Sag mal, seit wann gebraucht man in der Wissenschaft zur Bestätigung einer Hypothese eine demokratische Abstimmung?
Du hast diese Frage immer noch nicht beantwortet. :(
Oh doch, Du hast sie wohl übersehen.
Was ich angesetzt habe, war keine Abstimmung, sondern eine Datenerhebung. So, wie wenn man in der Werbung fragt, welches Produkt wie besser ankommt oder in der Gesellschaftskunde fragt, wie die Einstellung der Menschen zu einem Thema ist oder wenn man in der Physik einen zusammenfassenden Artikel über die möglichen Modelle zur Zukunft des Universums macht (man fragt alle relevanten Experten nach ihren favorisierten Modellen) oder, oder.

Es werden auch durchaus wichtige Erkenntnisse darüber gewonnen.

Zeus hat geschrieben: Vielleicht könntest du mir irgend ein echtes Wunder präsentieren.
Wie wär's mit einem kürzlich von den Toten auferstandenen Menschen? Fuer so'n richtigen Allmächtigen müsste das doch ein Klacks sein. Sein Sohn soll es damals geschafft haben.
Und das sogar zweimal, erst Lazarus und dann er selber! :engel:
1.) ICH kann dir kein Wunder präsentieren, denn -so schade das auch ist - ich bin nicht Gott
2.) Brauche ICH kein Wunder, das habe ich schon erlebt, DU müsstest eines erleben. Und das musst du mit Gott ausmachen. Also solltest du die Bitte an ihn wenden.
3.) Die Frage an Dich, ob du denn überhaupt in der Lage wärest, ein Wunder wahrzunehmen. Wenn ein Toter vor deinen Augen auferstehen würde, würdest du nicht automatisch sagen "der war nicht tot", "Betrug" usw. Du würdest doch alles tun, um das Wunder als nicht existent darzustellen
4.) Willst Du denn an einen Gott der Lücken glauben, dass du Gott nur in Wundern sehen möchtest?

Thomas
Gott würfelt nicht, meinte Einstein. Aber er irrte. Gott nutzt den Zufall - jeden Tag.

Antworten