Eine etwas andere Betrachtung des Sündenfalls und der Sintflut

Themen des alten Testaments
Benutzeravatar
seeadler
Beiträge: 4643
Registriert: Mo 15. Apr 2013, 23:24
Kontaktdaten:

#171 Re: Eine etwas andere Betrachtung des Sündenfalls und der Sintflut

Beitrag von seeadler » Di 15. Sep 2020, 06:36

SamuelB hat geschrieben:
Mo 14. Sep 2020, 18:40
Ich glaube nicht, dass es die Sintflut gemäß Bibel gegeben hat.

Wenn du eine Frau wärst oder bist, könnte ich dir jetzt die Frage stellen, was passiert im Rahmen der Menstruationsblutung? Genau so musst du auch den Sinn der Sintflut sehen. Es ist etwas ausstroßen und zugleich reinigen - und im Hintergrund beginnt bereits etwas Neues heranzureifen. Denn das Ende einer Periode ist zugleich der Anfang der Periode.... Nur dass das Ende für viele eher sichtbar ist, als der Anfang spürbar!
Alles, was ich hier schreibe, verstehe ich lediglich als Gedanken und Anregungen, Inspirationen, keine Fakten! Wenn es mit tatsächlichen abgleichbaren Fakten übereinstimmt, dann zufällig.

Maryam
Beiträge: 811
Registriert: Do 3. Mai 2018, 13:57

#172 Re: Eine etwas andere Betrachtung des Sündenfalls und der Sintflut

Beitrag von Maryam » Di 15. Sep 2020, 08:09

seeadler hat geschrieben:
Di 15. Sep 2020, 04:52
SamuelB hat geschrieben:
Mo 14. Sep 2020, 18:40
seeadler hat geschrieben:
So 13. Sep 2020, 19:27
 
Die Frage ist doch, wo stehe ich persönlich in der Welt, bei und mit Jesus Christus, oder habe ich nichts mit ihm am Hut. 
Hi seeadler
Wer als bekennender Christ dem sogenannten Sündenfall somit dem christusfernen Erbsündedogma als auch dem ebensolchen zudem  nachweislich kontraproduktivenSühneopfertoddogma mehr Aufmerksamkeit schenkt,

(statt sich im Sinne und nach Vorgaben Jesus Christus so zu verändern, dass der allein wahre Gott, namentlich der Vater im Himmel in unsereins beherzte, willige Mitarbeiter im Weinberg erkennen kann, die er gabengemäss überall dort einsetzen kann, wo ER bedarf erkennt, )

hat doch eigentlich mit Jesus Christus oft gar nichts am Hut, steht nicht wahrhaft glaubwürdig  in dessen Nachfolge. AN Jesus glauben bedingt doch ein willentliches Ablegen von allen bisherigen Verhaltensweisen, die mit christlicher Nächstenliebe unvereinbar sind.

Mir persönlich zeigt die Sintflutgeschichte, dass es sich lohnt "Ruhe "zu bewahren um bei vorausgesagten Schreckensszenarien besonnen und folgerichtig das tun zu können, was sich problemlösend auswirken kann. NOAH bedeutet ja, Ruhe (bewahren)/Trost schaffen, was wohl zum  Bau einer  Arche führte.

lg Maryam

Benutzeravatar
SamuelB
Beiträge: 2996
Registriert: Sa 30. Sep 2017, 17:02

#173 Re: Eine etwas andere Betrachtung des Sündenfalls und der Sintflut

Beitrag von SamuelB » Di 15. Sep 2020, 10:19

seeadler hat geschrieben:
Di 15. Sep 2020, 04:52
Gegenfrage erlaubt, was genau verstehst du denn dann unter aller erster Sahne, wenn du nicht siehst, dass die Welt moralisch ethisch gewaltig abtriftet?
Was meinst du damit? Ein Abdriften kann ich tatsächlich nicht erkennen.
Seit der Corona-Krise bin ich viel öfter in der Situation, mich moralisch-ethisch positionieren zu müssen - beruflich und privat - und es klappt inzwischen gut.

seeadler hat geschrieben:
Di 15. Sep 2020, 04:52
Was bist du denn, männlich, weiblich, oder irgend etwas anderes? 
Ich bin eine Frau.

seeadler hat geschrieben:
Di 15. Sep 2020, 04:52
Die Frage ist doch, wo stehe ich persönlich in der Welt, bei und mit Jesus Christus, oder habe ich nichts mit ihm am Hut. 
Genau, mit Jesus habe ich nichts zu tun.
"...und sie alle unterwarfen sich. Nur Iblis nicht; er gehörte nicht zu denen, die sich unterwerfen." (Quran, 7:11)

JackSparrow
Beiträge: 4878
Registriert: Mi 30. Okt 2013, 13:28

#174 Re: Eine etwas andere Betrachtung des Sündenfalls und der Sintflut

Beitrag von JackSparrow » Di 15. Sep 2020, 12:44

seeadler hat geschrieben:
Di 15. Sep 2020, 06:32
Denn wer im Sinne Christi, im Sinne Gottes die Welt sieht und bewertet, der käme überhaupt nicht auf die Idee, dies anzuzweifeln, was ich da geschrieben habe.
Ich schrieb nicht dass ich es anzweifle.

Ich fragte woran du erkennst, dass die Welt "moralisch ethisch gewaltig abtriftet".

Und es ist nun mal so, der, der es nicht tut, also sich nicht im Sinne Christus verändert und verändern möchte, der kann natürlich auch keine moralischen und ethischen Veränderungen erkennen
Veränderung im Vergleich zu was?

Deine letzte Frage muss dementsprechend ein Christ mit jener Aussage in der Bibel beantworten:
Ein unter Christen leider weit verbreitetes Phänomen ist mangelnde Lesekompetenz.

In Hes 9,4 steht nicht, dass jeder Mangel an vollkommener Zufriedenheit mit einem gewaltigen moralisch ethischen Abdriften des gesamten Planeten gleichgesetzt werden muss.

Antworten