Es ist alles nur geliehen

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Pluto
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Re: Es ist alles nur geliehen

Beitrag von Pluto » Mi 17. Jun 2015, 10:51

erbreich hat geschrieben:Da gibt es keinen "einer für alle":
Alle sorgen dafür, dass alle leben können.
Wie soll das gehen, wenn keiner Steuern zahlt?
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

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erbreich
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Re: Es ist alles nur geliehen

Beitrag von erbreich » Mi 17. Jun 2015, 11:15

Pluto hat geschrieben:
erbreich hat geschrieben:Da gibt es keinen "einer für alle":
Alle sorgen dafür, dass alle leben können.
Wie soll das gehen, wenn keiner Steuern zahlt?
Wer sagt denn, dass keiner Steuern zahlen würde?

"Die Grundeinkommensfrage stellt aus ihrem Kern die Steuerfrage.
Was ist die richtige Steuer für die Menschen und die Gesellschaft?"
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.

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Pluto
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Re: Es ist alles nur geliehen

Beitrag von Pluto » Mi 17. Jun 2015, 11:55

erbreich hat geschrieben:
Pluto hat geschrieben:
erbreich hat geschrieben:Da gibt es keinen "einer für alle":
Alle sorgen dafür, dass alle leben können.
Wie soll das gehen, wenn keiner Steuern zahlt?
Wer sagt denn, dass keiner Steuern zahlen würde?
Alle werden wohl kaum Steuern zahlen. Dann ändert sich nichts, außer das eine Umverteilung von oben nach unten stattfindet. Es erscheint mir zudem sonderbar, dass das bGE meist nur von den einkommens-schwachen Schichten befürwortet wird.

Das Problem:
Geld ist eine ungeheure Motivation für den Menshen, etwas zu tun. Entfällt diese Motivation besteht die Gefahr, dass die Gesellschaft in einen Strudel er Dekadenz verfällt, wo immer weniger Leute für den Lebensunterhalt von immer mehr Leuten zahlen soll. Das führt unweigerlich zu Unmut und Rebellion.
Im Grunde ist das ein Zeichen zunehmender Dekadenz, wenn ein Teil der Gesellschaft von den anderen Unterstützung als "Grundrecht" einfordert. Schon das römische Reich ist an diesem Gedanken (panem et circensis) zugrunde gegangen.
Ab einer gewissen Schwelle, sagen sich viele Menschen, es lohne sich nicht mehr zu arbeiten. Irgendwann gibt es dann mehr bGE Empfänger als Einzahler, dann bricht das System zusammen.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

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piscator
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Re: Es ist alles nur geliehen

Beitrag von piscator » Mi 17. Jun 2015, 13:42

Pluto hat geschrieben:Ab einer gewissen Schwelle, sagen sich viele Menschen, es lohne sich nicht mehr zu arbeiten. Irgendwann gibt es dann mehr bGE Empfänger als Einzahler, dann bricht das System zusammen.
Das bricht schon vorher zusammen. Wie will man beispielsweise einem Rentner erklären, dass Menschen, die nichts tun, plötzlich mehr Geld in der Hand haben sollen, als er mit seiner Rente, für die er sein Leben lang gearbeitet hat?

Dass ganze unsägliche weichgespülte Gesülze der BGE-Befürworter erinnert mich stark an die Amateur-Hippies aus meiner Studentenzeit, die mit "Haste mal ne Kippe" oder "Finde ich voll dufte, dass du ein Auto hast" versuchten, sich möglichst stressfrei durchs Leben zu schmarotzen.
Als Gott mich schuf wollte er angeben!

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erbreich
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Re: Es ist alles nur geliehen

Beitrag von erbreich » Do 18. Jun 2015, 09:16

Pluto hat geschrieben: Es erscheint mir zudem sonderbar, dass das bGE meist nur von den einkommens-schwachen Schichten befürwortet wird.
Wir sind hier im falschen Thread.
Meine Antwort dazu hier.
Die Frage, die ich bin, sucht nicht die Antwort in dem Sinn, dass ein Wort mir könnte klären, was nur die Frage kann gewähren.

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