Die erste Auferstehung

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Tree of life
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#41 Re: Die erste Auferstehung

Beitrag von Tree of life » Do 5. Dez 2019, 12:52

Helmuth hat geschrieben:
Do 5. Dez 2019, 08:45
Willst du wirklich den Präterismus in dein Thema hier hineinziehen.

Ok, dann bist sdu elber Schuld, wenn Al jetzt wieder seine 70 n Chr. Theologie her einpflanzt.
Warum sich nicht mal anhören, was andere dazu meinen, ihre Ansichten?
Wir lesen ja auch, wie du die Dinge siehst, oder nicht?

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Tree of life
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#42 Re: Die erste Auferstehung

Beitrag von Tree of life » Do 5. Dez 2019, 12:57

JackSparrow hat geschrieben:
Do 5. Dez 2019, 10:06
Von wo sollte Paulus "leben und übrig" geblieben sein, wenn der Brief im Jahre 50 verfasst wurde und Paulus im Jahre 70 schon seit zehn Jahren nicht mehr unter den Lebenden weilte?
Seit wann interessieren dich andere Ansichten? Wozu stellst du Fragen? :D
Schriebst du nicht unlängst..... :g222:

JackSparrow
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#43 Re: Die erste Auferstehung

Beitrag von JackSparrow » Do 5. Dez 2019, 15:15

Tree of life hat geschrieben:
Do 5. Dez 2019, 12:57
Seit wann interessieren dich andere Ansichten?
Mich interessiert wie sich Leute verhalten.

Wozu stellst du Fragen?
Um meine Dopaminproduktion anzuregen.

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AlTheKingBundy
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#44 Re: Die erste Auferstehung

Beitrag von AlTheKingBundy » Do 5. Dez 2019, 18:16

lovetrail hat geschrieben:
Do 5. Dez 2019, 07:40
Nehmen wir mal an, das sei so. Was ist dann aber mit jenen damals lebenden Gläubigen die zusammen mit den Auferstandenen zum Herrn in die Lüfte entrückt worden sein müssten. Die fehlen ja dann auf der Erde. Ausserdem wird da ja auch nicht jeder genommen, der sich Christ nennt. Das müsste also schon einen Eindruck bei den "left behind" hinterlassen haben.

Nicht unbedingt. die "left behind" waren vielleicht auch Christen, die entrückt wurden. In den Kriegswirren haben sie vielleicht auch auf Jesus gehört und sind in die Berge geflohen. Eine Frage zurück: wo sind denn die außerbiblischen Berichte über die vielen Wunder oder über die Heiligen, die unmittelbar nach Jesu Tod durch Jerusalem gewandert sind? Wo sind sie?
Beste Grüße, Al

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.
(Albert Einstein, 1879-1955)

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Helmuth
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#45 Re: Die erste Auferstehung

Beitrag von Helmuth » Do 5. Dez 2019, 21:03

AlTheKingBundy hat geschrieben:
Do 5. Dez 2019, 18:16
In den Kriegswirren haben sie vielleicht auch auf Jesus gehört und sind in die Berge geflohen.
Nur zur Information. Die Mehrheit der Christen waren bei der Zerstörung Jerusalems doch gar nicht in der Stadt. Mittlerweile haben sich hunderte Gemeinden bis hin zu Rom gebildet und die Mehrheit davon waren Heiden. Diese alle benötigten keine Warnung Jesu aus Lk 21.

Vom verbleibenden Rest kann man davon ausgehen haben sich die Jünger Jesu duch den HG leiten lassen und sind entkommen. Wer sich nicht leiten ließ und eventuell meinte, er könne die Stadt verteidigen, beging denselben Fehler wie die Juden zur Zeit Jeremias, als man auf ihn damals auch nicht hörte. So konnte sich die Rache Gottes ganz auf Jerusalem auswirken.

Dein Geschichtverständnis ist hier möglicherweise bedingt durch dogmatische Deutungen begenzt.
Herzliche Grüße
Helmuth

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lovetrail
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#46 Re: Die erste Auferstehung

Beitrag von lovetrail » Do 5. Dez 2019, 21:40

AlTheKingBundy hat geschrieben:
Do 5. Dez 2019, 18:16
Die "left behind" waren vielleicht auch Christen, die entrückt wurden.
Mit "left behind" hätte ich jetzt die Nicht-Christen bzw die Scheinchristen gemeint, die zurückblieben.
vgl:
Dann werden zwei auf dem Felde sein; der eine wird angenommen, der andere wird preisgegeben. 41 Zwei Frauen werden mahlen mit der Mühle; die eine wird angenommen, die andere wird preisgegeben. (Mt.24,40-41. Lut.)

In den Kriegswirren haben sie vielleicht auch auf Jesus gehört und sind in die Berge geflohen.
Man weiß ja heutzutage wohin die Jerusalemer Gemeinde gezogen ist. Das lässt sich ja historisch nachvollziehen. In Luft hat sie sich nicht aufgelöst.

Gibt es denn ernsthafte christliche Präteristen, die sich mit dieser Frage beschäftigt haben? Mir scheint das ein erheblicher und offensichtlicher Schwachpunkt in der ganzen Theorie zu sein.

Eine Frage zurück: wo sind denn die außerbiblischen Berichte über die vielen Wunder oder über die Heiligen, die unmittelbar nach Jesu Tod durch Jerusalem gewandert sind? Wo sind sie?
Ja gut, dazu gibt es so gut wie nichts. Aber das hat mE nicht denselben Stellenwert, als wäre die ganze Gemeinde entrückt worden.

Immerhin gibt es ja Lehrer-Schüler Ketten, die bis zu den Aposteln zurückreichen. Irgendwer hätte dieses bahnbrechende Ereignis der Entrückung sicher dokumentiert. Bzw die nachfolgenden christliche Gemeinden hätten sich sicher theologisch den Kopf zerbrochen, wie sie sich nun selber im Rahmen der Prophezeiungen verorten sollen....

Ich sehe da viel zu viele Probleme.

LG

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#47 Re: Die erste Auferstehung

Beitrag von JackSparrow » Do 5. Dez 2019, 23:28

lovetrail hat geschrieben:
Do 5. Dez 2019, 21:40
Ja gut, dazu gibt es so gut wie nichts. Aber das hat mE nicht denselben Stellenwert, als wäre die ganze Gemeinde entrückt worden.
Ein einziger auferstandener Irrer hat größeren Stellenwert als zwanzig auferstandene Heilige. Die dienten offensichtlich nur dramaturgischen Gründen, um die angebliche Kreuzigung etwas melodramatischer zu gestalten.

Irgendwer hätte dieses bahnbrechende Ereignis der Entrückung sicher dokumentiert. Bzw die nachfolgenden christliche Gemeinden hätten sich sicher theologisch den Kopf zerbrochen, wie sie sich nun selber im Rahmen der Prophezeiungen verorten sollen....
Warum sollten sie. Zuerst gründete Paulus seine Sekte, schrieb seine Briefe, prophezeite sich selbst eine Entrückung und verstarb, ohne dass eine Entrückung stattgefunden hätte.

Ein Jahrzehnt später schrieb man die Evangelien, erklärte die Eroberung Jerusalems zum Ende des Äons und prophezeite eine zeitnahe Aufnahme ins Königreich der Himmel, was selbstverständlich ebenfalls nicht stattfand.

Zuletzt verfasste man die Offenbarung und prophezeite eine zeitnahe globale Katastrophe samt anschließender Aufnahme ins himmlische Jerusalem, wozu es aber - wir erraten es - ebenfalls niemals kam.

Danach gab man das Vorhaben offenbar auf und seitdem wartet die Welt sehnsüchtig auf ein neues Untergangsszenario, auf dass die Auserwählten errettet und die Oppositionellen bestraft werden mögen.

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Tree of life
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#48 Re: Die erste Auferstehung

Beitrag von Tree of life » Fr 6. Dez 2019, 01:10

JackSparrow hat geschrieben:
Do 5. Dez 2019, 23:28
Ein einziger auferstandener Irrer hat größeren Stellenwert
Deine Wahrnehmung scheint wohl auch etwas verzerrt zu sein ;)
Meine nicht, denn auf diesem Planeten befinden sich ne Menge wirklicherer Irrer, die aus Selbstsucht/Eifersucht/Machtgier usw das Leben anderer zerstören und vernichten, über Leichen gehn, ihnen ists egal und sie sagen, hinter mir die Sintflut, was scheiß ich mich um andre, hauptsache mir gehts gut.

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#49 Re: Die erste Auferstehung

Beitrag von AlTheKingBundy » Fr 6. Dez 2019, 06:03

Helmuth hat geschrieben:
Do 5. Dez 2019, 21:03
AlTheKingBundy hat geschrieben:
Do 5. Dez 2019, 18:16
In den Kriegswirren haben sie vielleicht auch auf Jesus gehört und sind in die Berge geflohen.
Nur zur Information. Die Mehrheit der Christen waren bei der Zerstörung Jerusalems doch gar nicht in der Stadt. Mittlerweile haben sich hunderte Gemeinden bis hin zu Rom gebildet und die Mehrheit davon waren Heiden. Diese alle benötigten keine Warnung Jesu aus Lk 21.

Musst Du genauer lesen:

Luk 21,21 Dann sollen die in Judäa auf die Berge fliehen, und die, die in seiner Mitte sind, daraus fortgehen, und die, die auf dem Land sind, nicht dort hineingehen.

Helmuth hat geschrieben:
Do 5. Dez 2019, 21:03
Dein Geschichtverständnis ist hier möglicherweise bedingt durch dogmatische Deutungen begenzt.

:lol: Das sagt genau der richtige.
Beste Grüße, Al

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.
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#50 Re: Die erste Auferstehung

Beitrag von AlTheKingBundy » Fr 6. Dez 2019, 06:14

lovetrail hat geschrieben:
Do 5. Dez 2019, 21:40
Man weiß ja heutzutage wohin die Jerusalemer Gemeinde gezogen ist. Das lässt sich ja historisch nachvollziehen. In Luft hat sie sich nicht aufgelöst.

Ja und? Wer weiß wo und wann und wer genau betroffen war. Das ist irrelevant.

lovetrail hat geschrieben:
Do 5. Dez 2019, 21:40
Gibt es denn ernsthafte christliche Präteristen, die sich mit dieser Frage beschäftigt haben? Mir scheint das ein erheblicher und offensichtlicher Schwachpunkt in der ganzen Theorie zu sein.

Keineswegs, der Schwachpunkt der Futuristen ist der, dass sie mit dem Ereignis die Ausschüttung eines Wunderfüllhorns verbinden. Nur, sie haben dann nicht verstanden, wie Gott funktioniert, der im Verborgenen ist und ebenso handelt.

lovetrail hat geschrieben:
Do 5. Dez 2019, 21:40
Eine Frage zurück: wo sind denn die außerbiblischen Berichte über die vielen Wunder oder über die Heiligen, die unmittelbar nach Jesu Tod durch Jerusalem gewandert sind? Wo sind sie?
Ja gut, dazu gibt es so gut wie nichts. Aber das hat mE nicht denselben Stellenwert, als wäre die ganze Gemeinde entrückt worden.

Nicht so gut wie nichts, NICHTS! Das ist doch nicht Dein Ernst oder?

Mat 27, 52-53 und die Grüfte öffneten sich, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt, 53 und sie gingen nach seiner Auferweckung aus den Grüften und gingen in die heilige Stadt und erschienen vielen.

Da latschen also viele Auferstandene durch Jerusalem und das sehen auch noch viele, aber keiner berichtet außerbiblisch davon? Und dann hast Du ein Problem mit der Entrückung von Christen, die sich in ihren Kämmerlein versteckten?

lovetrail hat geschrieben:
Do 5. Dez 2019, 21:40
Immerhin gibt es ja Lehrer-Schüler Ketten, die bis zu den Aposteln zurückreichen. Irgendwer hätte dieses bahnbrechende Ereignis der Entrückung sicher dokumentiert. Bzw die nachfolgenden christliche Gemeinden hätten sich sicher theologisch den Kopf zerbrochen, wie sie sich nun selber im Rahmen der Prophezeiungen verorten sollen....

Ich sehe da viel zu viele Probleme.

Aber zu den Heiligen, die durch Jerusalem latschen haben sie sich ihre theologischen Köpfe nicht zerbrochen? :facepalm:
Beste Grüße, Al

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.
(Albert Einstein, 1879-1955)

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