Glaubensproben

Rund um Bibel und Glaube
Hemul
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#21 Re: Glaubensproben

Beitrag von Hemul » Mi 15. Mai 2013, 00:56

Magdalena61 hat geschrieben:
Hemul hat geschrieben:
Magdalena61 hat geschrieben:Ich frage mich: "Habe ich etwas falsch gemacht? Habe ich den Heiligen Geist betrübt, unabsichtlich oder... fahrlässig?"
Wir machen oft etwas falsch aber es gibt Hoffnung denn in 1.Korinther 10:13 heißt es: (Menge)
"Es hat euch (bisher) noch keine andere als menschliche Versuchung betroffen; und Gott ist treu; er wird nicht zulassen, dass ihr über euer Vermögen versucht
werdet, sondern wird zugleich mit der Versuchung auch einen solchen Ausgang schaffen, dass ihr bestehen könnt."

Ist das nicht eine tolle Zusage von Gott? :clap:
Doch, ja.
Aber das gilt für die, die "guten Willens (reinen Herzens) sind", was ich von mir nicht immer behaupten kann.
Wenn ein Kind Gottes zweifelhafte Wege geht... ob absichtlich oder unabsichtlich, das ist egal, dann setzt Gott ziemlich viele Hebel in Bewegung, um es auf den besseren Weg zurück zu bringen.

Er lässt das Kind sozusagen in Unannehmlichkeiten laufen, vor denen Er es sonst bewahrt hätte.
Extrembeispiel: Der verlorene Sohn.

Und das ist so schwierig zu unterscheiden. "Muß ich etwas ändern? Ist da Sünde in meinem Leben... etwas, das dem HERRN mißfällt? "... oder ist das Schwere, das ich gerade durchmachen muß unter "Anfechtungen" oder gar unter "Verfolgung" einzuordnen?
LG

Hallo Magda!
Lass bitte den Kopf nicht hängen. Lies Römer 7:15-24 u. dann geht es Dir wieder besser. :thumbup:
denn die Waffen, mit denen wir kämpfen, sind nicht fleischlicher Art, sondern starke Gotteswaffen zur Zerstörung von Bollwerken: wir zerstören mit ihnen klug ausgedachte Anschläge (2.Korinther 10:4)

Abischai
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#22 Re: Glaubensproben

Beitrag von Abischai » Mi 15. Mai 2013, 01:03

Könntest Du bitte... (und alle anderen bitte auch!) unbedingt darauf verzichten, 95% des eigenen "Beitrages" aus einer 100%, völlig nutzlosen Wiederholung des Beitrages zuvor bestehen zu lassen? Der Sinn eines Zitates ist damit vergewaltigt und die Übersichtlichkeit des Threads völlig vernichtet.

Es ist blanke Faulheit, den "zitieren"-Button zu tapen und dann irgendwelche komprimierten Schlußplädoyers anzuhängen, wo man nicht mal mehr den Cursor verrücken muß, weil der automatisch am Ende steht.

Es ist mühsam den Beitrag des Schreibers dann dann am Ende überhaupt ausfindig zu machen. Und es ist unheimlich ärgerlich, weil man 95% Datenmüll wegdrücken muß. um einen halbwegs zusammenhängenden Themenüberblick zu behalten, was eigentlich "Thread" bedeutet, nämlich "Faden", und nicht "Filz".
Meine Hilfe kommt von Jahweh, der Himmel und Erde gemacht hat. [Ps 121;2]

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Magdalena61
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#23 Re: Glaubensproben

Beitrag von Magdalena61 » Mi 15. Mai 2013, 02:14

Hemul hat geschrieben:Hallo Magda!
Lass bitte den Kopf nicht hängen. Lies Römer 7:15-24 u. dann geht es Dir wieder besser. :thumbup:
Hm, Hemul... das ist echt nett von dir-- derzeit geht es mir aber nicht schlecht, wofür ich dankbar bin- es gab schon andere Zeiten. Was ich hier schreibe, das poste ich im Rahmen der Diskussion... versuche, mein Scherflein beizutragen-- vielleicht nützt es irgendjemandem etwas.
Es gab Zeiten, Wüstenzeiten, in denen ich Gott nicht mehr verstand und ich, weil meine Widerstandskraft irgendwann erschöpft war und immer noch kein Licht am Horizont auszumachen war, so nach und nach in eine fette Depression geriet. Solche "Erfahrungen" wünsche ich niemandem, echt nicht.
kamille hat geschrieben:Ich will es mal so beschreiben, den Raum hab ich schon, aber es kommt kein Licht rein. Ich muß mich da mit der Dunkelheit rumschlagen, was sehr anstrengend ist, denn Ängste und Unmengen an wirren Gedanken halten sich da auf, und allem soll man widerstehen. Geht nicht immer, vieles haut einen einfach um.
Manchmal ist es besser, sich nicht mehr zu "wehren", um das Belastende, das Unwohlsein, das, was man als "verkehrt" empfindet loszuwerden, sondern: den Zustand zu ertragen.

"Soll man widerstehen", sagst du- wie denn, wenn die Kraft nicht da ist?

Mit Gott im Gespräch zu bleiben ist lebenswichtig. Wenn nichts ankommt und man nicht die richtigen Worte findet, dann kann man immer noch rufen: "HERR, sieh doch, wie es mir geht."
Ps. 130, 1-2 (Schlachter 2000): Aus der Tiefe rufe ich zu dir, o Herr: Herr, höre meine Stimme!
LG
God bless you all for what you all have done for me.

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kamille
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#24 Re: Glaubensproben

Beitrag von kamille » Mi 15. Mai 2013, 08:39

Magdalena61 hat geschrieben:"HERR, sieh doch, wie es mir geht."
Hallo Magdalena, ich habe einen Fehler gemacht, weil ich die Vergangenheit ins Gegenwärtige projizierte, da kommt dann einiges mißverständlich rüber. Ich sagte ja weiter oben, dass ich den Tiefpunkt dieser Phase hinter mir habe, es aber gut finde, darüber zu reden, denn in solchen Zeiten liegt auch viel Weisheit und Entwicklungspotential verborgen.

Es gibt natürlich Menschen, deren Leben fließt ziemlich gleichmäßig dahin, die haben dann weniger Verständnis und darum war mir wichtig zu erfahren ob andere gleiches erlebten und welchen Gewinn sie daraus zogen.
Ich weiß, wie schwer es ist, einen Sinn in sowas zu finden, denn manch einem bleibt er verschlossen und so kann das Leben auch ein Schneckengang sein.
Jesus Christus spricht:..Siehe, ich bin bei euch alle Tage.....

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Magdalena61
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#25 Re: Glaubensproben

Beitrag von Magdalena61 » Do 16. Mai 2013, 00:19

kamille hat geschrieben:Ich sagte ja weiter oben, dass ich den Tiefpunkt dieser Phase hinter mir habe, es aber gut finde, darüber zu reden, denn in solchen Zeiten liegt auch viel Weisheit und Entwicklungspotential verborgen.
Ja, es ist gut, das Thema einmal anzuschneiden, darüber zu reden, liebe kamille--
Aus demselben Grund hatte ich mich hier beteiligt.
Es gibt natürlich Menschen, deren Leben fließt ziemlich gleichmäßig dahin, die haben dann weniger Verständnis und darum war mir wichtig zu erfahren ob andere gleiches erlebten und welchen Gewinn sie daraus zogen.
Gewinn?
Was meine Erfahrungen betrifft-- hm, man lernt halt mehr, weil man besser hinhört. Aber sonst?
Weiß nicht.
Vielleicht lernt man es, mehr Geduld zu haben? Eigene Vorstellungen/ Pläne loszulassen oder zumindest zu hinterfragen?
Vielleicht lernt man es auch, demütiger zu werden und mehr Verständnis aufzubringen für die Schwachen.
LG
God bless you all for what you all have done for me.

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#26 Re: Glaubensproben

Beitrag von kamille » Do 16. Mai 2013, 07:53

Magdalena61 hat geschrieben:Vielleicht lernt man es, mehr Geduld zu haben? Eigene Vorstellungen/ Pläne loszulassen oder zumindest zu hinterfragen?
Vielleicht lernt man es auch, demütiger zu werden und mehr Verständnis aufzubringen für die Schwachen.
Ja, das ist ein ´großer Gewinn, ein Schatz der Gold wert ist, denn solche Schätze sind ja die Himmelsschätze, von denen Jesus spricht.
Dann besteht die Religion nicht mehr nur zum größten Teil aus Worten, sondern man lebt es.
Jesus Christus spricht:..Siehe, ich bin bei euch alle Tage.....

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#27 Re: Glaubensproben

Beitrag von Pflanzenfreak » So 7. Jul 2013, 18:49

Hallo Kamille,
ja, ich kenne das auch. Und mir scheint, dann ist Treue gefragt. Einfach weiterhin daran glauben, dass Gott es gut mit uns meint. Und ein sich erinnern an die guten Zeiten und dafür dankbar sein.
Fast alle Menschen in der Bibel hatten solche Zeiten, in denen sie sicherlich oft gefragt haben: Gott wo bist du? Jakob, als er so viele Jahre für Rahel Sklavenarbeit verrichten musste und als er am Ziel war, bekam er NUR die Lea und musste nochmal 7 Jahre schuften. Joseph im Gefängnis, für korrektes Verhalten...
Mir sind solche Geschichten ein ganz grosser Trost, denn an ihnen erkenne ich, dass Gott immer da ist, auch wenn es grad so gar nicht danach aussieht...

Grüssle, Pflanzenfreak

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Kingdom
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#28 u

Beitrag von Kingdom » So 7. Jul 2013, 20:07

kamille hat geschrieben: Wer kennt das auch so ?

Wird der Glaube auf diese Weise erprobt?

Hallo kamille

Die steinigen Wege die kennt wohl jeder aus seinem Leben. Der Moment wo man denkt ich habe nicht mehr viel Wasser in der Flasche und dann so das Gefühl hat, nach dem letzten Schluck sei endgültig fertig.

Dort zu wissen das man jederzeit zur rechten Quelle Zugang hat ist oft nicht einfach aber gerade wenn wir durch diese Zeiten hindurch gehen wird uns eben immer neu bewusst wie wichtig es ist ganz nah bei Gott zu sein und das es als Bürger des Himmels oft nicht einfach ist, auf dieser Welt.

Täler müssen durchquert werden wenn man wieder auf neue Hügel hinauf will. Es ist Teil des Lebens hier, das im Schweisse des Angesichts eben nicht vollkommen weg ist. Gut ist zu wissen das nach jeder Anstrengung auch wieder die Erfrischung folgt und das wir wissen wo wir diese Stärkung eben wieder erhalten. Das wir darauf bedacht sind trotz allem, immer wieder aus der richtigen Quelle zu trinken.

Wer geübt ist durch Täler zu gehen kann auch Menschen wieder herausführen auf die Höhen, wer weiss wo man die richtige Quelle findet im trockenen Tal, der kann sein Wissen über die richtige Quelle auch weiter geben, weil er weiss das er selbst die richtige Quelle gefunden hat, eine Quelle die auch in dürren Zeiten nicht versiegt.

Wünsche Dir viel Kraft.

LG Kingdom

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