Seit wann besteht/kursiert das falsche Evangelium?

Rund um Bibel und Glaube
Giovanni146
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#21 Re: Seit wann besteht/kursiert das falsche Evangelium?

Beitrag von Giovanni146 » Mo 7. Sep 2020, 13:22

sven23 hat geschrieben:
So 6. Sep 2020, 14:16
Tree of life hat geschrieben:
So 6. Sep 2020, 13:52
Maryam hat geschrieben:
So 6. Sep 2020, 13:06
Obwohl Jesus Christus zweifelsohne das Nahen Reiches Gottes als DAS Evangelium lehrte...
Das Problem dabei ist, dass niemand  weiß, was Jesus lehrte/ predigte, oder ob Moses oder Hiob lebte usw.
Das ist nun mal Wahrheit.
Das stimmt, und stimmt auch wieder nicht. Wir wissen nicht, ob Moses überhaupt als historische Person gelebt hat, viele bezweifeln das.
Wir wissen fast nichts über den historischen Jesus, bis auf ein paar Eckdaten zu Geburt und Tod. Dafür wissen wir um so mehr über seine Verkündigung.
Und wie Maryam,  so lese auch ich im Zusammenhang mit Evangelium nur den Hinweis auf das Reich Gottes, oder dass es den Armen gepredigt würde. Es ist ja nicht einmal zweifelsohne gesichert, dass Jesus  am Kreuz wahrhaftig gestorben ist.

Ein entsprechendes Komplott in Form von geheimer Absprache zwischen Jesus, Nikodemus, und Joseph von Arimathäa ist nicht vollkommen auszuschliessen. Ich verwies ja bei meinem 1.Beitrag auf das Buch (Das Ur-Evangelium was Jesus wirklich sagte) Dort stiess ich auf interessante Details, die durchaus wahr sein könnten.

Es spricht sogar manches dafür, dass sie es nur so haben aussehen lassen, Jesus in eine schwere Bewusstlosigkeit fiel als er den zuvor entsprechenden Trank zu sich nahm und dann gleich "verschied".

Gruss Giovanni

 

JackSparrow
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#22 Re: Seit wann besteht/kursiert das falsche Evangelium?

Beitrag von JackSparrow » Mo 7. Sep 2020, 17:10

Giovanni146 hat geschrieben:
Mo 7. Sep 2020, 12:46
Gesetze des Mose hat Jesus selber geändert,somit aufgehoben, wie ja schon Maryam klar erkannte
Er hat sie verschärft, somit erweitert, wie ja schon klar daraus zu erkennen ist, dass er den Gesetzen immer noch ein paar persönliche Extras hinzufügen muss, weil er die Originalfassung für zu lasch hält.

und auch die entsprechenden Belege dafür lieferte.
Unter einem Beleg verstehe ich eine Bibelstelle, die mit den sich regelmäßig wiederholenden Textbausteinen von "Maryam" inhaltlich übereinstimmt.

Wer auch nur eines von den kleinsten GEBOTEN, die ja zum Leben führen aufhebt, wie hier seitens Jesus erwähnt:

gilt als der Kleinste. Wer sie aber hält!!! und halten lehrt!! der wird gross sein im Himmelreich. Na, tutto chiaro?
Jesus zitiert die Gesetze des Moses, weil er sie für korrekt und für den Willen seines Gottes hält und weil er nicht möchte, dass jemand sie aufhebt. Todo claro?

Giovanni146
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#23 Re: Seit wann besteht/kursiert das falsche Evangelium?

Beitrag von Giovanni146 » Mi 9. Sep 2020, 13:35

JackSparrow hat geschrieben:
Mo 7. Sep 2020, 17:10
Giovanni146 hat geschrieben:
Mo 7. Sep 2020, 12:46
Gesetze des Mose hat Jesus selber geändert,somit aufgehoben, wie ja schon Maryam klar erkannte
Er hat sie verschärft, somit erweitert, wie ja schon klar daraus zu erkennen ist, dass er den Gesetzen immer noch ein paar persönliche Extras hinzufügen muss, weil er die Originalfassung für zu lasch hält.
und auch die entsprechenden Belege dafür lieferte.
Unter einem Beleg verstehe ich eine Bibelstelle, die mit den sich regelmäßig wiederholenden Textbausteinen von "Maryam" inhaltlich übereinstimmt.
Wer auch nur eines von den kleinsten GEBOTEN, die ja zum Leben führen aufhebt, wie hier seitens Jesus erwähnt:

gilt als der Kleinste. Wer sie aber hält!!! und halten lehrt!! der wird gross sein im Himmelreich. Na, tutto chiaro?
Jesus zitiert die Gesetze des Moses, weil er sie für korrekt und für den Willen seines Gottes hält und weil er nicht möchte, dass jemand sie aufhebt. Todo claro?

Hablamos espagnol?
Oh je Jack Du hast auch hier falsch hineininterpretiert, wie Jesus mit den Gesetzen Mose umgegangen ist. Eine von Dir aufgeführte Verschärfung passt nicht zu folgenden Worten Jesus:
Matthäus 22,35 Und einer von ihnen, ein Lehrer des Gesetzes, versuchte ihn und fragte: 36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz? 37 Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« (5. Mose 6,5).

38 Dies ist das höchste und erste Gebot.

39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3. Mose 19,18). 40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.


Jesus zitierte beim reichen Jüngling sowieso  von all den mosaischen Gesetzen doch nur, was mit dem von ihm vertretenen Gottesglauben im Einklang war und zum wahren Leben führt und gewisslich keine mosaischen Tötungsgestze oder komplizierten Speisegesetze und was den Opferkult anbelangt, da sprach er sich auch ganz klar dagegen aus.
Und lies hier noch Lukas 10:25 Und siehe, da stand ein Gesetzeslehrer auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe? 26 Er aber sprach zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? 27 Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft und deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5. Mose 6,5; 3. Mose 19,18). 28 Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst du leben. 2

Na, ist Dir nun klar geworden wie lange Du soooooooo falsch lagst mit Deiner Überlegung was bei Jesus als Gesetz Gottes zählt und was nicht?

Gruss Giovanni.

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sven23
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#24 Re: Seit wann besteht/kursiert das falsche Evangelium?

Beitrag von sven23 » Fr 11. Sep 2020, 17:48

Giovanni146 hat geschrieben:
Mo 7. Sep 2020, 13:22
Und wie Maryam,  so lese auch ich im Zusammenhang mit Evangelium nur den Hinweis auf das Reich Gottes, oder dass es den Armen gepredigt würde.
Ja schon, aber dann bitte das Reich Gottes so verstehen, wie es im jesuanischen, also jüdischen Verständnis zu sehen ist. Und nicht, was das Christentum daraus gemacht hat.
Als Apokalyptiker warnte Jesus zu Umkehr, weil das göttliche Endgericht unmittelbar bevorstand. Umkehr heißt hier: noch strengere Befolgung der Tora.

Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten; wer aber tötet, wird dem Gericht verfallen sein.
Ich aber sage euch, dass schon jeder, der seinem Bruder zürnt, dem Gericht verfallen sein wird; wer aber zu seinem
Bruder sagt Du Dummkopf, wird dem Hohen Rat verfallen sein; wer aber sagt Du gottloser Narr, der wird der Hölle
des Feuers verfallen sein.
(Mt 5,21–22)

Wer nicht umkehrte, der war unrettbar verloren. Und vor einem "inneren Gottesreich" muß man nicht zur Eile mahnen. Diese Umdeutung wurde erst notwendig, als sich die von Jesus - und im übrigen auch von den Zeloten- erwartete Gottesherrschaft als Irrtum erwiesen hat.
 
Giovanni146 hat geschrieben:
Mo 7. Sep 2020, 13:22
Es ist ja nicht einmal zweifelsohne gesichert, dass Jesus  am Kreuz wahrhaftig gestorben ist.
Ein entsprechendes Komplott in Form von geheimer Absprache zwischen Jesus, Nikodemus, und Joseph von Arimathäa ist nicht vollkommen auszuschliessen. Ich verwies ja bei meinem 1.Beitrag auf das Buch (Das Ur-Evangelium was Jesus wirklich sagte) Dort stiess ich auf interessante Details, die durchaus wahr sein könnten.
Es spricht sogar manches dafür, dass sie es nur so haben aussehen lassen, Jesus in eine schwere Bewusstlosigkeit fiel als er den zuvor entsprechenden Trank zu sich nahm und dann gleich "verschied".
Gruss Giovanni
Das sind Räuberpistolen, bzw. reine Spekalutionen, die die Textquellen nicht hergeben.
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich die Römer als Kreuzigungsprofis hinters Licht führen ließen.
Zudem wäre das Christentum auf einem Betrug aufgebaut. Gut, das ist es wahrscheinlich auch so. Aber der gewollte und geplante Sühnetod und die Auferstehung sind Dreh- und Angelpunkt der paulinischen Kreuzestheologie.

 
Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell

Giovanni146
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#25 Re: Seit wann besteht/kursiert das falsche Evangelium?

Beitrag von Giovanni146 » Mi 16. Sep 2020, 11:22

sven23 hat geschrieben:
Fr 11. Sep 2020, 17:48
Giovanni146 hat geschrieben:
Mo 7. Sep 2020, 13:22
Und wie Maryam,  so lese auch ich im Zusammenhang mit Evangelium nur den Hinweis auf das Reich Gottes, oder dass es den Armen gepredigt würde.
Ja schon, aber dann bitte das Reich Gottes so verstehen, wie es im jesuanischen, also jüdischen Verständnis zu sehen ist. Und nicht, was das Christentum daraus gemacht hat.
Als Apokalyptiker warnte Jesus zu Umkehr, weil das göttliche Endgericht unmittelbar bevorstand. Umkehr heißt hier: noch strengere Befolgung der Tora.
Giovanni146 hat geschrieben:
Mo 7. Sep 2020, 13:22
 
Aufgrund dem jesuanischen Verständnis hiess Umkehr,.künftig ALLES zu  unterlassen, was im Gesetz des verblendeten  Mose zu Bosheiten =Lieblosigken=Gottlosigkeiten verführt mein Lieber. Das scheinst Du wohl noch immer nicht begriffen zu haben. Im Gegensatz zu Jesus damaligen und späteren Jüngern Jesu Christi zu letzteren ich gehöre.

Reich Gottes und Endgericht passt eh nicht zusammen. Die Herrschaftsübernahme des Vaters im Himmel, dem eigentlichen einzigen Gott, der dieser Bezeichnung gerecht ist, wäre ein Segen für die ganze Menschheit gewesen. Keine Glaubenkriege, überhaupt keine vorsätzlichen Tötungen, paradiesisch.

Mittels Jesus Christus gab er die Voraussetzungen hierfür bekannt. Doch den Strich durch die Rechnung machten diesem ja die Pharisäer und der Hohe Rat, indem sie Jesus nicht glaubten, so auch ihm NICHT halfen, Gottes Ratschluss umzusetzen.

Mit Hilfe von Jesus Christus wollte der Schöpfer von Himmel und Erde, der unsichtbare Gott, der  Herrschaft des Kriegsgottes der Hebräer, diesem JHWH, (ich werde sein der ich sein werde) ein Ende bereiten. Gut, der hat ja im heutigen Judentum längst nicht mehr gross was zu melden, ausser bei einigen der Sorte von Netanjahu.

Gruss Giovanni

 

Ruedi
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#26 Re: Seit wann besteht/kursiert das falsche Evangelium?

Beitrag von Ruedi » Mi 16. Sep 2020, 17:01

Giovanni146 hat geschrieben:
Mi 16. Sep 2020, 11:22
sven23 hat geschrieben:
Fr 11. Sep 2020, 17:48
Giovanni146 hat geschrieben:
Mo 7. Sep 2020, 13:22
Und wie Maryam,  so lese auch ich im Zusammenhang mit Evangelium nur den Hinweis auf das Reich Gottes, oder dass es den Armen gepredigt würde.
Ja schon, aber dann bitte das Reich Gottes so verstehen, wie es im jesuanischen, also jüdischen Verständnis zu sehen ist. Und nicht, was das Christentum daraus gemacht hat.
Als Apokalyptiker warnte Jesus zu Umkehr, weil das göttliche Endgericht unmittelbar bevorstand. Umkehr heißt hier: noch strengere Befolgung der Tora.
Giovanni146 hat geschrieben:
Mo 7. Sep 2020, 13:22
 
Aufgrund dem jesuanischen Verständnis hiess Umkehr,.künftig ALLES zu  unterlassen, was im Gesetz des verblendeten  Mose zu Bosheiten =Lieblosigken=Gottlosigkeiten verführt mein Lieber. Das scheinst Du wohl noch immer nicht begriffen zu haben. Im Gegensatz zu Jesus damaligen und späteren Jüngern Jesu Christi zu letzteren ich gehöre.

Reich Gottes und Endgericht passt eh nicht zusammen. Die Herrschaftsübernahme des Vaters im Himmel, dem eigentlichen einzigen Gott, der dieser Bezeichnung gerecht ist, wäre ein Segen für die ganze Menschheit gewesen. Keine Glaubenkriege, überhaupt keine vorsätzlichen Tötungen, paradiesisch.

Mittels Jesus Christus gab er die Voraussetzungen hierfür bekannt. Doch den Strich durch die Rechnung machten diesem ja die Pharisäer und der Hohe Rat, indem sie Jesus nicht glaubten, so auch ihm NICHT halfen, Gottes Ratschluss umzusetzen.

Mit Hilfe von Jesus Christus wollte der Schöpfer von Himmel und Erde, der unsichtbare Gott, der  Herrschaft des Kriegsgottes der Hebräer, diesem JHWH, (ich werde sein der ich sein werde) ein Ende bereiten. Gut, der hat ja im heutigen Judentum längst nicht mehr gross was zu melden, ausser bei einigen der Sorte von Netanjahu.

Gruss Giovanni

 

Was bedeutet für dich eigentlich Recht und Gerechtigkeit?

Giovanni146
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#27 Re: Seit wann besteht/kursiert das falsche Evangelium?

Beitrag von Giovanni146 » Do 17. Sep 2020, 11:39

Ruedi hat geschrieben:
Mi 16. Sep 2020, 17:01
Giovanni146 hat geschrieben:
Mi 16. Sep 2020, 11:22
sven23 hat geschrieben:
Fr 11. Sep 2020, 17:48
 

Was bedeutet für dich eigentlich Recht und Gerechtigkeit?

Was wohl allgemein gültig ist. 
1Joh 3,7 Kinder, lasst euch von niemandem verführen! Wer die Gerechtigkeit tut, der ist gerecht, wie auch jener gerecht ist.
Anstiftung zu Bruder- und Völkermord schliesse ich aus, weder Recht noch Gerechtigkeit. Dieser JHWH müsste sich nach heute geltendem RECHT vor dem Kriegstribunal verantworten, so wie Milsovic, Bemba und andere Kriegstreiber.

Und sowieso. Wer den Verzicht aufs Töten fordert, sollte sich doch selber besonders danach richtebn, sonst wirkt er unglaubwürdig.

Jetzt ist hoffentlich auch Dir klar, warum Gott im Himmel seinen Sohn sandte. Um den geforderten Verstössen gegen das Gebot, das JHWH auf dem Berg zitierte wo er auch wohnte........ Du sollte NICHT töten ein Ende zu bereiten.

Wer sich selber NICHT an das hält was er gebietet, ja mehrfach unrechtmässig selber übertritt, na der wirkt doch unglaubwürdig. Schon allein deshalb war JHWH nicht wofür er sich ausgab, Das hat Maryam ja auch schon thematisiert, wenn ich mich nicht irre, und noch andere mehr, die nicht mehr hier mitschreiben.

Gruss Giovanni

Ruedi
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#28 Re: Seit wann besteht/kursiert das falsche Evangelium?

Beitrag von Ruedi » Do 17. Sep 2020, 11:44

Giovanni146 hat geschrieben:
Do 17. Sep 2020, 11:39
Ruedi hat geschrieben:
Mi 16. Sep 2020, 17:01
Giovanni146 hat geschrieben:
Mi 16. Sep 2020, 11:22


Was bedeutet für dich eigentlich Recht und Gerechtigkeit?

Was wohl allgemein gültig ist. 
1Joh 3,7 Kinder, lasst euch von niemandem verführen! Wer die Gerechtigkeit tut, der ist gerecht, wie auch jener gerecht ist.
Anstiftung zu Bruder- und Völkermord schliesse ich aus, weder Recht noch Gerechtigkeit. Dieser JHWH müsste sich nach heute geltendem RECHT vor dem Kriegstribunal verantworten, so wie Milsovic, Bemba und andere Kriegstreiber.

Und sowieso. Wer den Verzicht aufs Töten fordert, sollte sich doch selber besonders danach richtebn, sonst wirkt er unglaubwürdig.

Jetzt ist hoffentlich auch Dir klar, warum Gott im Himmel seinen Sohn sandte. Um den geforderten Verstössen gegen das Gebot, das JHWH auf dem Berg zitierte wo er auch wohnte........ Du sollte NICHT töten ein Ende zu bereiten.

Wer sich selber NICHT an das hält was er gebietet, ja mehrfach unrechtmässig selber übertritt, na der wirkt doch unglaubwürdig. Schon allein deshalb war JHWH nicht wofür er sich ausgab, Das hat Maryam ja auch schon thematisiert, wenn ich mich nicht irre, und noch andere mehr, die nicht mehr hier mitschreiben.

Gruss Giovanni

Kannst ja mal ne Klage in Den Haag einreichen :roll2:

JackSparrow
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#29 Re: Seit wann besteht/kursiert das falsche Evangelium?d

Beitrag von JackSparrow » Do 17. Sep 2020, 12:12

Giovanni146 hat geschrieben:
Do 17. Sep 2020, 11:39
Jetzt ist hoffentlich auch Dir klar, warum Gott im Himmel seinen Sohn sandte. Um den geforderten Verstössen gegen das Gebot, das JHWH auf dem Berg zitierte wo er auch wohnte........ Du sollte NICHT töten ein Ende zu bereiten.
Es ist hoffentlich klar, dass Moses die Todesstrafe ausdrücklich befürwortete.

Zum Beispiel bei Verstößen gegen das Tötungsverbot:
Ist weiterer Schaden entstanden, dann musst du geben: Leben für Leben Ex21:23

Wer sich selber NICHT an das hält was er gebietet, ja mehrfach unrechtmässig selber übertritt, na der wirkt doch unglaubwürdig.
Wie unglaubwürdig wirkt Jesus auf dich?

Warum missachtet denn ihr Gottes Gebot um eurer Überlieferung willen? Gott hat gesagt: Ehre Vater und Mutter!, und: Wer Vater oder Mutter verflucht, soll mit dem Tod bestraft werden. Ihr aber lehrt: Wer zu Vater oder Mutter sagt: Was ich dir schulde, erkläre ich zur Opfergabe!, der braucht seinen Vater oder seine Mutter nicht mehr zu ehren. Damit habt ihr Gottes Wort um eurer Überlieferung willen außer Kraft gesetzt. Mt15:3

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#30 Re: Seit wann besteht/kursiert das falsche Evangelium?

Beitrag von sven23 » Sa 19. Sep 2020, 07:11

Giovanni146 hat geschrieben:
Mi 16. Sep 2020, 11:22
Aufgrund dem jesuanischen Verständnis hiess Umkehr,.künftig ALLES zu  unterlassen, was im Gesetz des verblendeten  Mose zu Bosheiten =Lieblosigken=Gottlosigkeiten verführt mein Lieber. Das scheinst Du wohl noch immer nicht begriffen zu haben.
Wo hat sich Jesus denn von den Gesetzen des Mose distanziert? Im Gegenteil ruft er dazu auf, sie noch strenger zu befolgen.


Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht töten; wer aber tötet, wird dem Gericht verfallen sein.
Ich aber sage euch, dass schon jeder, der seinem Bruder zürnt, dem Gericht verfallen sein wird; wer aber zu seinem
Bruder sagt Du Dummkopf, wird dem Hohen Rat verfallen sein; wer aber sagt Du gottloser Narr, der wird der Hölle
des Feuers verfallen sein.
(Mt 5,21–22)
 
Giovanni146 hat geschrieben:
Mi 16. Sep 2020, 11:22
Im Gegensatz zu Jesus damaligen und späteren Jüngern Jesu Christi zu letzteren ich gehöre.
Ach, du bist beschnittener, strenggläubiger Jude und hast deinen Besitz unter den Armen verteilt?
Wenn man nach Nachfolgern von Jesus sucht, dann findet man so wohl am ehesten unter den orthodoxen/ultrorthodoxen Juden. Sie sind überwiegend Sozialhilfeempfänger, also arm, und üben sich in strenger Gesetzesbefolgung.
Giovanni146 hat geschrieben:
Mi 16. Sep 2020, 11:22
Reich Gottes und Endgericht passt eh nicht zusammen.
Dann sag das mal Jesus und Johannes, die als Anhänger des apokalyptischen Judentums fest davon überzeugt waren.

 
Giovanni146 hat geschrieben:
Mi 16. Sep 2020, 11:22
Die Herrschaftsübernahme des Vaters im Himmel, dem eigentlichen einzigen Gott, der dieser Bezeichnung gerecht ist, wäre ein Segen für die ganze Menschheit gewesen. Keine Glaubenkriege, überhaupt keine vorsätzlichen Tötungen, paradiesisch.
Tja, aber sie kam nicht. Insofern war auch Jesus wie so viele vor und nach ihm ein falscher Prophet.
Giovanni146 hat geschrieben:
Mi 16. Sep 2020, 11:22
Mittels Jesus Christus gab er die Voraussetzungen hierfür bekannt. Doch den Strich durch die Rechnung machten diesem ja die Pharisäer und der Hohe Rat, indem sie Jesus nicht glaubten, so auch ihm NICHT halfen, Gottes Ratschluss umzusetzen.
Es waren wohl eher die Römer, die seinen vermutlich aufrührerischen Reden ein Ende machten.


 
Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
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