Sammlung teilolgenschwerer Fehlwiedergaben im NT

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Tree of life
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#61 Re: Sammlung teilolgenschwerer Fehlwiedergaben im NT

Beitrag von Tree of life » Sa 22. Aug 2020, 15:37

Helmuth hat geschrieben:
Sa 22. Aug 2020, 14:10
Was ist mit Jesaja 53?
Was soll damit sein?
Lasset uns lesen:

https://www.bibleserver.com/LUT/Jesaja53


 3 Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit.

Welche Krankheiten hatte denn Jesus?

...Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet.

Wer verbarg sein Angesicht vor ihm?
Und wer ist mit "wir" gemeint?


4 Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen.

Wessen Krankheiten trug er und  wessen Schmerzen lud denn Jesus auf sich?

9 Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und bei Übeltätern, als er gestorben war...

:?:

 10 Aber der HERR wollte ihn also zerschlagen mit Krankheit.

:?: 
Der HERR hat Jesus mit Krankheiten zerschlagen?
Welche Krankheiten hatte denn Jesus?

...Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, wird er Nachkommen haben und lange leben, und des HERRN Plan wird durch ihn gelingen.

Jesus wird lange leben?

Es gibt in Jesaja 53  paar Aussagen, die ein Hinweis auf Jesus sein könnten, aber eben nicht alles



 

JackSparrow
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#62 Re: Sammlung teilolgenschwerer Fehlwiedergaben im NT

Beitrag von JackSparrow » Sa 22. Aug 2020, 16:04

sven23 hat geschrieben:
Sa 22. Aug 2020, 07:14
Guckst du.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mithras
Die Ähnlichkeiten mit Jesus halten sich zwar in Grenzen, aber wenigstens wissen wir jetzt, dass Mithras keine Mitra trug.

Bild


ProfDrVonUndZu hat geschrieben:
Sa 22. Aug 2020, 13:38
Auffällig ist auch, dass Matthäus zwar oft auf die AT Propheten verweist, meistens auch den Namen des Propheten nennt, aber er nennt eben nicht immer den Namen, sondern verweist nur auf die Propheten. Warum lässt er manchmal den Namen weg ?
Warum waren es ausgerechnet 30 Silberlinge und nicht 25 oder 40? Manchmal entdeckte man im AT eine geeignete Wortgruppe, die man ins NT einbauen konnte.

War dies nicht möglich, beschränkte man sich auf vage Andeutungen, und wo kein Prophet existiert, kann man naturgemäß auch keinen Propheten nennen.


ProfDrVonUndZu hat geschrieben:
Sa 22. Aug 2020, 14:13
Was solllte mit solchen Auferstandenden dann auch passiert sein ? Leben die immer noch, waren sie Vorläufer der sogennanten Ersten Auferstehung oder sind sie irgendwann wieder gestorben ?
Es widerspräche Hebräer 9:27, wenn Lazarus oder die Tochter des Jairus oder die auferstandenen Heiligen ein zweites Mal gestorben wären. Vermutlich arbeiten diese Menschen jetzt in Hollywood als Schauspieler für Horrorfilme.


Helmuth hat geschrieben:Was ist mit Jesaja 53?
Jes53:1 Wer hat unserer Verkündigung geglaubt?

An welche Verkündigung sollte Jesus geglaubt haben?

Helmuth
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#63 Re: Sammlung teilolgenschwerer Fehlwiedergaben im NT

Beitrag von Helmuth » Sa 22. Aug 2020, 16:40

Tree of life hat geschrieben:
Sa 22. Aug 2020, 15:37
Es gibt in Jesaja 53  paar Aussagen, die ein Hinweis auf Jesus sein könnten, aber eben nicht alles
Für Paulus und die übrigen Apostel war es das und das zählt. Es ist wichtig solche Bezüge herzustellen, wie es die Männer Gottes taten, denn diese redeten getrieben vom HG bzw. legte sie Gottes Wort so aus, damit man begreifen kann worum es geht. Dementsprechend sind deren Gedankengänge relevant und nicht die unseren, da Gott bzw. Jesus mit solchen auch in direktem Kontakt stand, was sie sagen sollten.

Wenn du das anzweifeslt, dann sei es so, nur ist das hier gar nicht Thema, sondern ob uns Gottes Worte korrekt überliefert wurde. Ich sage ja, trotz diverser menschlicher Übersetzungs- Beobachtungs bzw. sogar Faktenfehler wie bei Mt. bereits mehrere gezeigt. Mt. ist hier sozusagen eine Ausnahme.

Derlei Mängel haben die übrgen Schriften gar nicht. Dort sind es Kinkerlitzchen. Und ich denke auch nicht, dass der Apostel Matthäus selbst deren Verursacher war. Das war schon die frühe Kirche. Dazu muss man nur deren theologischen Kauderwelsch lesen, was sie so alles "lehren", dann fügt sich das ganz gut ein.

Summa summarum macht es trotzdem nicht viel aus, denn es gibt funktionierende Methoden in der Wahrheitsermittlung, wie sie der HG lehrt oder deren Beauftragte, sodass mir z.B. eine RKK oder die ZJ den Buckel runterutschen können mit manch ihrer Leere. Ein dafür wichtiges Prinzip stammt von von Paulus: Prüfet alles, das Gute behaltet.

Was aber viele machen und exakt das ist objektiv falsch: Ich finde einen Fehler --> ergo das ganze ist falsch, d.h. das Kinde mit dem Bade ausschütten. Nach dieser Methode ist jeder Eheman und jede Ehefrau einfach nur ein falsche Idee Gottes. 8-)

Ich sagte aber, das wende ich nicht einmal bei der schlechten Eherfrau Mt. an, nur muss ich wie gezeigt für mein Glaubensbild einfach mehreres in Frage stellen. In Summe zeigt sich, es kann damit nicht erschüttert werden, denn das Fundament steht bereits.

Wenn nun Paulus, der von Jesus selbst berufen wurde und von dem wir mehr als nur gute Grundlagen haben, etwas nicht anzweifelt, dann zählt das für die Untersuchung hier. Die Privatmeinung ist nur dann gefragt, wenn der Bezug nicht klar herstellbar ist.

Dann meint der eine dies und der andere das. Hier zählt für mich dann die klarere Faktengrundlage. Erfahrunggemäß haben viele gar keine und bilden sich ihre Meinung nach Gutdünken oder beten das nach, was ihre Gemeinde vorbetet. Und worüber keine Fakten vorliegen, sorry, was gibt es dann zu beweisen?
Der Herr steht zu mir, deshalb fürchte ich mich nicht. Was kann ein Mensch mir anhaben?
Ps 118:6

Maryam
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#64 Re: Sammlung teilolgenschwerer Fehlwiedergaben im NT

Beitrag von Maryam » Sa 22. Aug 2020, 18:49

sven23 hat geschrieben:
Sa 22. Aug 2020, 12:21
Hi Maryam

Im großen und ganzen kann ich dir hier zustimmen.
Die Bibel ist ein Buch mit Licht, aber auch sehr viel Schatten. Da sollte man einfach ehrlich bleiben und sich nicht in die eigene Tasche lügen.
Hi sven23
Ich vergleiche AT und NT mit dem Yin und Yang Zeichen....😉AT viel Finsternis mit wenig Licht drin und im NT viel Licht und wenig Finsternis. Beides in Einem Buch. Kennst Du www.theologe.de?

Dort werden antichristliche Kirchendogmen auch als kontrapruduktiv erkannt, die bei einigen Christen da und dort mehr zu zählen scheinen als das im NT hervorgehobene Hauptgesetz der gelebten Liebe.
lg Maryam

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sven23
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#65 Re: Sammlung teilolgenschwerer Fehlwiedergaben im NT

Beitrag von sven23 » Sa 22. Aug 2020, 18:57

Helmuth hat geschrieben:
Sa 22. Aug 2020, 16:40
Wenn du das anzweifeslt, dann sei es so, nur ist das hier gar nicht Thema, sondern ob uns Gottes Worte korrekt überliefert wurde.
Welche objektiven Kriterien kann man anlegen, ob es sich wirklich um das Wort Gottes handelt?


Helmuth hat geschrieben:
Sa 22. Aug 2020, 16:40
Summa summarum macht es trotzdem nicht viel aus, denn es gibt funktionierende Methoden in der Wahrheitsermittlung, ...
z. B. die historisch-kritische Methode.


Helmuth hat geschrieben:
Sa 22. Aug 2020, 16:40
.... sodass mir z.B. eine RKK oder die ZJ den Buckel runterutschen können mit manch ihrer Leere.
Ja, so manche Lehre beinhaltet viel Leere. :lol:


Helmuth hat geschrieben:
Sa 22. Aug 2020, 16:40
Ein dafür wichtiges Prinzip stammt von von Paulus: Prüfet alles, das Gute behaltet.
Nach diesem Prinzip müßte man einen Großteil der Bibel entsorgen.
Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell

Maryam
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#66 Re: Sammlung teilolgenschwerer Fehlwiedergaben im NT

Beitrag von Maryam » Sa 22. Aug 2020, 20:10

Helmuth hat geschrieben:
Sa 22. Aug 2020, 16:40
Tree of life hat geschrieben:
Sa 22. Aug 2020, 15:37
Es gibt in Jesaja 53  paar Aussagen, die ein Hinweis auf Jesus sein könnten, aber eben nicht alles
Für Paulus und die übrigen Apostel war es das und das zählt. Es ist wichtig solche Bezüge herzustellen, wie es die Männer Gottes taten, denn diese redeten getrieben vom HG bzw. legte sie Gottes Wort so aus, damit man begreifen kann worum es geht. Dementsprechend sind deren Gedankengänge relevant und nicht die unseren, da Gott bzw. Jesus mit solchen auch in direktem Kontakt stand, was sie sagen sollten.

Wenn du das anzweifeslt, dann sei es so, nur ist das hier gar nicht Thema, sondern ob uns Gottes Worte korrekt überliefert wurde. Ich sage ja, trotz diverser menschlicher Übersetzungs- Beobachtungs bzw. sogar Faktenfehler wie bei Mt. bereits mehrere gezeigt. Mt. ist hier sozusagen eine Ausnahme.

Derlei Mängel haben die übrgen Schriften gar nicht.

Hi Helmuth
Also dieser Einschub bei Matthäus 8,17 passte hinten und vorne nicht zu den vorher erwähnten Heilungen Jesus. Tree of life hat noch weitere Stellennaus Jesaja aufgeführt die zeigen dass derjenige Gottesknecht zu Jesajas Zeiten auch zeitlich nichts mit Jesus zu tun haben kann.

Begraben wurde Jesus zudem auch nicht bei Gottlosen wie Jesajas Gottesknecht. Er lag allein in einem neuen Felsengrab, ganz allein, in dem noch nie jemand gelegen hat. Lukas 23,53

Wo soll  denn Paulus Jesaja 53 auf Jesus übertragen haben? Bei Apg 8,32 wird auf Jesaja 53, 7 und 8 verwiesen.  Nur 7 passt zu Jesus, der die Hinrichtung fast wortlos hinter sich brachte. Doch 8 stimmt auch nicht wirklich mit Apg 8,32 überein. 

Da  Philippus ja eh unterwegs war, um Menschen für das Evangelium Reich Gottes zu gewinnen Apg 8, 12 -14, (wo die Liebe als Hauptgesetz zählt), ergriff er natürlich die Gelegenheit den Mann fürs Reich Gottes zu gewinnen. Dass jener sich dann mit Wasser taufen liess, 36/37zeigte, dass er auch danach streben wollte, gemäss den Vorgaben für Reich Gottes nach den Lehren Christi hierfür zu leben.

Wichtig und aufschlussreich ist auch Apg 8, 22 bis 25 gerade für jene, welche unsinnigerweise die Kreuzigung Jesu Christi als dessen  Evangelium sich haben indoktrinieren lassen und gar vehement vertreten und verbreiten.

lg Maryam

 

JackSparrow
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#67 Re: Sammlung teilolgenschwerer Fehlwiedergaben im NT

Beitrag von JackSparrow » So 23. Aug 2020, 00:10

Helmuth hat geschrieben:
Sa 22. Aug 2020, 16:40
Ein dafür wichtiges Prinzip stammt von von Paulus: Prüfet alles, das Gute behaltet.
Und was das Gute ist, erfahren wir bei Paulus. Ergo dürfen wir nur Aussagen behalten, die mit der Meinung des Paulus übereinstimmen.

Was aber viele machen und exakt das ist objektiv falsch: Ich finde einen Fehler --> ergo das ganze ist falsch
Niemand behauptet, dass die ganze Bibel falsch sei. Betrachten wir also ein etwas realistischeres Problem:

(1) Ich finde einen Fehler in der Bibel.
(2) Ich kenne nicht alle fehlerhaften Bibelstellen.

--> ergo kann jede beliebige Bibelstelle fehlerhaft sein.


sven23 hat geschrieben:Welche objektiven Kriterien kann man anlegen, ob es sich wirklich um das Wort Gottes handelt?
Wenn wir annehmen, dass der Gott immer die Wahrheit sagt, wäre Fehlerlosigkeit ein notwendiges Kriterium. Aber kein hinreichendes, denn prinzipiell kann der Gott nichts sagen, was nicht auch ein Mensch hätte sagen können.

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sven23
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#68 Re: Sammlung teilolgenschwerer Fehlwiedergaben im NT

Beitrag von sven23 » So 23. Aug 2020, 07:18

JackSparrow hat geschrieben:
So 23. Aug 2020, 00:10
Helmuth hat geschrieben:
Sa 22. Aug 2020, 16:40
Ein dafür wichtiges Prinzip stammt von von Paulus: Prüfet alles, das Gute behaltet.
Und was das Gute ist, erfahren wir bei Paulus. Ergo dürfen wir nur Aussagen behalten, die mit der Meinung des Paulus übereinstimmen.
Das Problem ist aber, dass gemäß Paulus alle Menschen lügen, also auch Paulus. Dies kann leicht nachgewiesen werden.

Prämisse 1: Alle Menschen lügen
Prämisse 2: Paulus ist ein Mensch
Conclusio: Paulus lügt.
Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell

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sven23
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#69 Re: Sammlung teilolgenschwerer Fehlwiedergaben im NT

Beitrag von sven23 » So 23. Aug 2020, 07:23

Maryam hat geschrieben:
Sa 22. Aug 2020, 18:49
sven23 hat geschrieben:
Sa 22. Aug 2020, 12:21
Hi Maryam

Im großen und ganzen kann ich dir hier zustimmen.
Die Bibel ist ein Buch mit Licht, aber auch sehr viel Schatten. Da sollte man einfach ehrlich bleiben und sich nicht in die eigene Tasche lügen.
Hi sven23
Ich vergleiche AT und NT mit dem Yin und Yang Zeichen....😉AT viel Finsternis mit wenig Licht drin und im NT viel Licht und wenig Finsternis. Beides in Einem Buch. Kennst Du www.theologe.de?
lg Maryam

Ja klar, "der Theologe" ist mir zum ersten mal im Zusammenhang mit Paulus begegnet. Man wirft Paulus die Verfälschung der Lehre Jesu vor.

https://www.theologe.de/theologe5.htm

Interessanterweise deckt sich das auch mit den Forschungsergebnissen. In anderen Punkten gibt es aber große Differenzen.
Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell

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#70 Re: Sammlung teilolgenschwerer Fehlwiedergaben im NT

Beitrag von Maryam » So 23. Aug 2020, 12:24

sven23 hat geschrieben:
So 23. Aug 2020, 07:23
Maryam hat geschrieben:
Sa 22. Aug 2020, 18:49
sven23 hat geschrieben:
Sa 22. Aug 2020, 12:21
Hi Maryam

Im großen und ganzen kann ich dir hier zustimmen.
Die Bibel ist ein Buch mit Licht, aber auch sehr viel Schatten. Da sollte man einfach ehrlich bleiben und sich nicht in die eigene Tasche lügen.
Hi sven23
Ich vergleiche AT und NT mit dem Yin und Yang Zeichen....😉AT viel Finsternis mit wenig Licht drin und im NT viel Licht und wenig Finsternis. Beides in Einem Buch. Kennst Du www.theologe.de?
lg Maryam

Ja klar, "der Theologe" ist mir zum ersten mal im Zusammenhang mit Paulus begegnet. Man wirft Paulus die Verfälschung der Lehre Jesu vor.

https://www.theologe.de/theologe5.htm

Interessanterweise deckt sich das auch mit den Forschungsergebnissen. In anderen Punkten gibt es aber große Differenzen.

Hi sven23
Also gesamthaft betrachtet arbeitete Paulus auch auf das kommende Reich Gottes hin, wie Jesus und auch seine Jünger, was ihnen ja Verfolgung, Gefangennahme, Steinigung einbrachte.

Paulus sagte ja, dass diejenigen die fleischlich gesinnt seien, also Untugenden wie in Galater 5,19-21 aufwiesen, das Reich Gottes nicht erben würden.
Christen sollten Lichter sein, ein untadeliges Leben führen, willentlich aufhören mit Sündigen. nurmehr der Gerechtigkeit dienen. Was soll daran gegen Jesus Lehren sein?

Die Kirchenoberen missbrauchten aus dem Zusammenhang gerissene, teils verfälschte Aussagen von Paulus um damit antichristliche Glaubensdogmen zu schaffen und dem einstigen noch auf Jesus Christus Lehren aufgebauten Christentum aufzuzwingen.

Wer diese Glaubensdogmen des damaligen Kirchentums wie (Gott in 3 Personen, unsinnige Erbsünde, jeder Mensch käme als Sünder in Sünde zur Welt. Oder auch das längst als Irrlehre erkannte Sühneopfertoddogma Jesus, das ja offenbar viele, welche dies glauben davon abhalten sich so zu ändern wie es für ein glaubhaft christliches Leben angebracht wäre) nicht akzeptierte da mit Jesus Christus Lehren unvereinbar wurde der Ketzerei bezichtigt und umgebracht, verbrannt, wie ja Moses Herr auch Verbrennung für dies und das verlangte.

Du bestehst darauf, dass Jesus als Jude geboren und als Jude gestorben sei. Jesus war Jude, erkannte aber, dass viele der 613 mosaischen Gesetze das Volk Israel zu Machenschaften anleiteten, die heute den Strafbestand der vorsätzlichen Tötung erfüllen-

Die Bibel wurde ebenso von Menschen geschrieben, wie die Autoren von Forschungsergebnissen. Mit Herz und gesundem Menschenverstand erkennt man doch, was Jesus Christus vor 2000 Jahren im Grunde erreichen wollte. Längst fällig gewesene Reformen des damaligen Judentums, Richtigstellung was glaubwürdigen Gottesglauben anbelangt und ensprechende Instruktionen, wie man zu einem vollkommen gottgefälligen, da friedfertigem Leben finden kann, also in sich Frieden mit Gott den Mitmenschen und sich selbst schaffen kann.

Diese segensreichen Anleitungen findet man ja auch in andern Religionen so man in diesen sich auf das was verbindet konzentriert. Ich habe aufgrund vielfältigem Umgang mit Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit schon seit Langem die Möglichkeit mich an den glaubensmässigen Gemeinsamkeiten zu erfreuen.

So wie ich glaubwürdiges Christsein definiere und lebe, haben weder Buddhisten, noch Hinuisten und insbesondere auch Muslime keine Probleme mit dem Christentum.

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