Einmal gerettet, für immer gerettet?

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pintalunas
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#21 Re: Einmal gerettet, für immer gerettet?

Beitrag von pintalunas » Di 24. Sep 2019, 16:45

Wie schrecklich muss es doch sein den dämonischen Lehren vom Abfall des Heils verfallen zu sein, oder wie zitiertest du Paulus: Gefangen worden zu sein! Schau auf dich selbst.
Zu deiner Auslegung:

Edelmuth hat geschrieben:
Di 24. Sep 2019, 16:04
Hat du bemerkt, dass es hier um kein Kaffeekränzchen, sondern um Christen geht die "VORHER" mit Christi Blut geheiligt
worden sind-sprich wiedergeboren wurden -
Christi Blut ist nicht zuständig für die Widergeburt, aber es heiligt uns was mal Grundvoraussetzung dafür ist das wir in die Nachfolge kommen können. Das Blut Christi ist das Opfer welches jeder zuvor annehmen muss. Glaube!

Edelmuth hat geschrieben:
Di 24. Sep 2019, 16:04
und kein anderer als der Geist Gottes es war der ihnen diese Gnade erwies?

Es ist der Vater der uns diese Gnade erweist und nicht der Heilige Geist. Du hast falsch angefangen und kommst daher zu einem falschen Schluss.

Es ist von Kindern die Rede die nicht zur Geburt gelangen. Zwei mal gestorben, s.h. Judasbrief.
Oder wie sonst könnten wir laut Jesu leben so wir doch sterben. Der innwendig geborene Mensch hat bereits ewiges Leben und kann auch nicht mehr sündigen. Er ist es der wie das Samenkorn am Tag seiner Wiederkehr von den Schlafenden aufersteht, unverweslich. Man könnte glauben du versuchst es wie Nikodemus zu ergründen.
Eine Lehre wie du sie vertritts, die Angst schürt und Furcht, die ist ganz sicher nicht von Gott.
Alle zitierten Bibelstellen sind vom Bibelserver. Quelle: https://www.bibleserver.com/start
Elberfelder Übersetzung

Edelmuth
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#22 Re: Einmal gerettet, für immer gerettet?

Beitrag von Edelmuth » Di 24. Sep 2019, 17:06

Ruth hat geschrieben:
Di 24. Sep 2019, 09:49
Edelmuth hat geschrieben:
Mo 23. Sep 2019, 21:35
viewtopic.php?f=10&t=6290#p388593
Ruth hat geschrieben: Grundsätzlich sind für mich die biblischen Aussagen nur Glaubensmuster verschiedener Menschen, die mit Gott leben ÜBER Gott ... nicht originale Worte VON Gott.
Grundsätzlich sagt die Schrift zu deiner o. Aussage in 2.Petrus 1:20+21 unmissverständlich folgendes:
20 Vor allem aber müsst ihr wissen, dass keine prophetische Aussage der Schrift aus einer eigenen Deutung stammt. 21 Denn niemals wurde eine Weissagung ausgesprochen, weil der betreffende Mensch das wollte. Diese Menschen wurden vielmehr vom Heiligen Geist gedrängt, das zu sagen, was Gott ihnen aufgetragen hatte.
Warum weiß die liebe Ruth das eigentlich nicht? :roll:
Vergleichsweise denke ich da doch spontan an einen User hier, der auch immer behauptet, dass das, was er hier sagt, vom Heiligen Geist sei. Dabei hapert es nur leider daran, dass niemand das genauso erkennen kann. ;)
Ich weiß nicht welchen User du hier im Hinterkopf hast-sei es drum. Wenn, wer es auch immer sei aber etwas mit Bezugnahme auf die Bibel behauptet, muss es sich gefallen lassen, dass seine Behauptungen auch an Hand der Bibel überprüft werden. Und wenn man sich in der Schrift gut auskennt, was eine Grundvoraussetzung sein sollte, merkt man sehr schnell wessen Geistes Kind der User oder die Userin ist. Der Teufel z.B. ist gem. Lukas 4:1-13 bei der Versuchung Jesu ein vorzüglicher Bibelkenner. Doch bei Jesus biss er auf Granit-er kannte die Schrift noch besser. Auch wir müssen gem. Sprüche 2:1-12 sehr gute Bibelkenntnisse haben damit die Schergen des Teufels die sich ja ebenfalls wie ihr Boss auf die Schrift beziehen uns kein X für ein U vormachen können:
NeÜ
1 Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst / und meine Gebote bei dir verwahrst, 2 wenn du der Weisheit dein Ohr leihst / und dem Verstehen zugeneigt bist, ja wenn du um Verstand betest / und um Einsicht flehst, 4 wenn du sie suchst wie Silber, / ihnen nachspürst wie einem wertvollen Schatz, 5 dann wirst du die Ehrfurcht begreifen, / die man vor Jahwe haben muss, / und wirst anfangen, Gott zu erkennen. 6 Denn Jahwe gibt Weisheit, / von ihm kommen Erkenntnis und Verstand. 7 Den Aufrichtigen hält er Hilfe bereit, / und für die Redlichen ist er ein Schild. 8 Um die Wege des Rechts zu bewahren, / beschützt er die, die ihm treu sind. 9 Dann wirst du verstehen, was Recht und Gerechtigkeit ist, / Aufrichtigkeit und ein guter Weg. 10 Denn Weisheit wird in dein Herz einziehen / und Erkenntnis beglückt deine Seele. 11 Besonnenheit wacht über dir / und Verständigkeit behütet dich. 12 Das wird dich retten vor dem Weg des Bösen, / vor denen, die die Wahrheit verdrehen,
:wave:
Zuletzt geändert von Edelmuth am Di 24. Sep 2019, 17:11, insgesamt 2-mal geändert.
Doch wenn eintrifft, was du ihnen angekündigt hast – und es wird ganz sicher eintreffen –, dann werden sie erkennen, dass ein Prophet unter ihnen gelebt hat.«
Hesekiel 33:33
            

pintalunas
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#23 Re: Einmal gerettet, für immer gerettet?

Beitrag von pintalunas » Di 24. Sep 2019, 17:10

Die ein Gleichnis @ Edelmuth:

Lukas 11:9-14
Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner
9 Er sprach aber auch zu einigen, die auf sich selbst vertrauten, dass sie gerecht seien, und die Übrigen verachteten, dieses Gleichnis:
10 Zwei Menschen gingen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer und der andere ein Zöllner.
11 Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst so: Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die Übrigen der Menschen: Räuber, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner.
12 Ich faste zweimal in der Woche, ich verzehnte alles, was ich erwerbe.
13 Der Zöllner aber stand weitab und wollte sogar die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir, dem Sünder, gnädig!
14 Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, im Gegensatz zu jenem; denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; wer aber sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

Erkennst du dich wieder bei deiner Auslegung und Lehre?
Alle zitierten Bibelstellen sind vom Bibelserver. Quelle: https://www.bibleserver.com/start
Elberfelder Übersetzung

Edelmuth
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#24 Re: Einmal gerettet, für immer gerettet?

Beitrag von Edelmuth » Di 24. Sep 2019, 17:23

pintalunas hat geschrieben:
Di 24. Sep 2019, 17:10
Die ein Gleichnis @ Edelmuth:

Lukas 11:9-14
Gleichnis vom Pharisäer und Zöllner
9 Er sprach aber auch zu einigen, die auf sich selbst vertrauten, dass sie gerecht seien, und die Übrigen verachteten, dieses Gleichnis:
10 Zwei Menschen gingen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer und der andere ein Zöllner.
11 Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst so: Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die Übrigen der Menschen: Räuber, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner.
12 Ich faste zweimal in der Woche, ich verzehnte alles, was ich erwerbe.
13 Der Zöllner aber stand weitab und wollte sogar die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir, dem Sünder, gnädig!
14 Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, im Gegensatz zu jenem; denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; wer aber sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.
Erkennst du dich wieder bei deiner Auslegung und Lehre?
Weißt du was ich bei dir erkannt habe? :roll: Folgendes. In Epheser 6:13-17 ermuntert der Apostel Paulus wahre Christen unbedingt folgendes zu tun:
13 Darum nehmt die volle Waffenrüstung Gottes zur Hand, damit ihr imstande seid, am bösen Tage Widerstand zu leisten, alles gut auszurichten und das Feld zu behaupten! 14 So stehet also da, an den Hüften gegürtet mit Wahrheit, angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit, 15 an den Füßen beschuht mit der Bereitschaft, die Heilsbotschaft des Friedens zu verkünden! 16 Zu dem allem ergreift noch den Großschild des Glaubens, mit dem ihr alle Brandgeschosse des Bösen zum Verlöschen werdet bringen können. 17 Nehmet auch den Helm des Heils an euch und das Schwert des Geistes, nämlich das Wort Gottes.
Der Apostel Paulus ermahnt wahre Christen unbedingt die volle Waffenrüstung Gottes zur Hand zu nehmen. Dazu gehört gem. Vers 17 auch das Schwert des Geistes-sprich das Wort Gottes. Da du mit diesem Schwert-sprich dem Worte Gottes offensichtlich nicht richtig umgehen kannst wirst du unverschämt und frech. :thumbdown:
Doch wenn eintrifft, was du ihnen angekündigt hast – und es wird ganz sicher eintreffen –, dann werden sie erkennen, dass ein Prophet unter ihnen gelebt hat.«
Hesekiel 33:33
            

Ruth
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#25 Re: Einmal gerettet, für immer gerettet?

Beitrag von Ruth » Di 24. Sep 2019, 17:41

Edelmuth hat geschrieben:
Di 24. Sep 2019, 17:06
Wenn, wer es auch immer sei aber etwas mit Bezugnahme auf die Bibel behauptet, muss es sich gefallen lassen, dass seine Behauptungen auch an Hand der Bibel überprüft werden.

Wenn jemand die Bibel zitiert, dann steht das bekanntlich ja wohl auch in der Bibel drin. Wenn dann jemand wiederum einen Abschnitt aus der Bibel dagegen hält, dann beweist das eigentlich nur, dass die biblischen Aussagen nicht so eindeutig sind, wie viele Bibelkenner es darstellen wollen.

Edelmuth hat geschrieben:
Di 24. Sep 2019, 17:06
Und wenn man sich in der Schrift gut auskennt, was eine Grundvoraussetzung sein sollte, merkt man sehr schnell wessen Geistes Kind der User oder die Userin ist.

Zumindest meinen die Bibelkenner es sehr oft, den Geist desjenigen zu erkennen, der ihnen etwas Gegenteiliges aus der Bibel zitiert, zu dem, was der eigene Geist für die einzige Wahrheit hält.

Edelmuth hat geschrieben:
Di 24. Sep 2019, 17:06
Der Teufel z.B. ist gem. Lukas 4:1-13 bei der Versuchung Jesu ein vorzüglicher Bibelkenner. Doch bei Jesus biss er auf Granit-er kannte die Schrift noch besser.

Beide kannten die Bibel gut, in der Geschichte um die Versuchung Jesu. Jesus hat nur dem Satan gezeigt, dass er mit Bibelsprüchen nicht überzeugen kann, sondern das geschieht, was Gott will . Im Grunde hat dieser Schlagabtausch zwischen Jesus und dem Satan genau das gezeigt, was ich hier dauernd klar machen will: Man kann letztlich alles mit der Bibel begründen, was den eigenen Glauben bestätigt. Es kommt eben NICHT darauf an, dass man genügend Bibelstellen angeben kann, sondern darauf, wessen Geist die treibende Kraft des Lebens ist. Und das wird nun mal nicht mit bester Bibelkenntnis erzeugt, sondern durch die persönlichen Beziehung zu Gott.
Ich erhebe in keinem meiner Beiträge den Absolutheitsanspruch. Es ist immer meine Meinung, die ich schreibe. Ebenso lese und verstehe ich auch andere Beiträge : als Meinung des jeweiligen Schreibers.
In dem Sinne ... LG :wave:

Edelmuth
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#26 Re: Einmal gerettet, für immer gerettet?

Beitrag von Edelmuth » Di 24. Sep 2019, 18:00

Ruth hat geschrieben:
Edelmuth hat geschrieben:Der Teufel z.B. ist gem. Lukas 4:1-13 bei der Versuchung Jesu ein vorzüglicher Bibelkenner. Doch bei Jesus biss er auf Granit-er kannte die Schrift noch besser
.
Beide kannten die Bibel gut, in der Geschichte um die Versuchung Jesu. Jesus hat nur dem Satan gezeigt, dass er mit Bibelsprüchen nicht überzeugen kann, sondern das geschieht, was Gott will . Im Grunde hat dieser Schlagabtausch zwischen Jesus und dem Satan genau das gezeigt, was ich hier dauernd klar machen will: Man kann letztlich alles mit der Bibel begründen, was den eigenen Glauben bestätigt.
Konnte der Teufel gem. Lukas 4:1-13 eben nicht liebe Ruth:
1 Jesus kehrte dann, voll heiligen Geistes, vom Jordan zurück und wurde vom Geist vierzig Tage lang in der Wüste (umher) geführt 2 und dabei vom Teufel versucht. Er aß in diesen Tagen nichts, so daß ihn hungerte, als sie zu Ende waren. 3 Da sagte der Teufel zu ihm: »Bist du Gottes Sohn, so gebiete diesem Steine hier, er solle zu Brot werden!« 4 Doch Jesus antwortete ihm: »Es steht geschrieben (5.Mose 8,3): ›Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben!‹« 5 Hierauf führte ihn der Teufel in die Höhe, zeigte ihm in einem Augenblick alle Reiche des Erdkreises 6 und sagte zu ihm: »Dir will ich diese ganze Macht und ihre Herrlichkeit geben; denn mir ist sie übergeben, und ich kann sie geben, wem ich will. 7 Wenn du also vor mir (niederfällst und mich) anbetest, so soll sie ganz dir gehören.« 8 Da gab ihm Jesus zur Antwort: »Es steht geschrieben (5.Mose 6,13-14): ›Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen!‹« 9 Hierauf führte der Teufel ihn nach Jerusalem, stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sagte zu ihm: »Bist du Gottes Sohn, so stürze dich von hier hinab! 10 Denn es steht geschrieben (Ps 91,11-12): ›Er wird seine Engel für dich entbieten, daß sie dich behüten, 11 und sie werden dich auf den Armen tragen, damit du mit deinem Fuß an keinen Stein stoßest.‹« 12 Da antwortete ihm Jesus: »Es ist gesagt (5.Mose 6,16): ›Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen!« 13 Als der Teufel nun mit allen Versuchungen zu Ende war, ließ er von ihm ab bis zu einer gelegenen Zeit.
Was meinst du wohl was passiert wäre wenn Jesus sich nicht so gut in der Schrift ausgekannt hätte? :)
Doch wenn eintrifft, was du ihnen angekündigt hast – und es wird ganz sicher eintreffen –, dann werden sie erkennen, dass ein Prophet unter ihnen gelebt hat.«
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Ruth
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#27 Re: Einmal gerettet, für immer gerettet?

Beitrag von Ruth » Di 24. Sep 2019, 18:33

Edelmuth hat geschrieben:
Di 24. Sep 2019, 18:00
Ruth hat geschrieben:
Edelmuth hat geschrieben:Der Teufel z.B. ist gem. Lukas 4:1-13 bei der Versuchung Jesu ein vorzüglicher Bibelkenner.
Man kann letztlich alles mit der Bibel begründen, was den eigenen Glauben bestätigt.[/color]
Konnte der Teufel gem. Lukas 4:1-13 eben nicht liebe Ruth

Was er selbst wollte, konnte er mit der Bibel begründen. Er konnte nur Jesus nicht davon überzeugen, weil Jesus aus einer ganz anderen Quelle lebte.

Edelmuth hat geschrieben:
Di 24. Sep 2019, 17:06
Was meinst du wohl was passiert wäre wenn Jesus sich nicht so gut in der Schrift ausgekannt hätte? :)

Dann hätte Gott Jesus andere Worte in den Mund gegeben, die er dem Satan entgegen setzen konnte. Seine Kraft kam nicht aus der Bibelkenntnis, sondern aus der Beziehung zu Gott. Mit den Bibelworten hat Gott Jesus nur gezeigt, wie den Satan mit seinen eigenen Waffen schlagen kann, wenn man auf Gott und dessen Kraft vertraut.

Fakt der Geschichte ist nur: Der Satan hat Worte der Schrift benutzt, um Jesus zu Fall zu bringen - und Jesus hat Worte der Schrift benutzt, um dem Satan zu zeigen, dass Gott stärker ist, als jedes Bibelwort.
Ich erhebe in keinem meiner Beiträge den Absolutheitsanspruch. Es ist immer meine Meinung, die ich schreibe. Ebenso lese und verstehe ich auch andere Beiträge : als Meinung des jeweiligen Schreibers.
In dem Sinne ... LG :wave:

janosch
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#28 Re: Einmal gerettet, für immer gerettet?

Beitrag von janosch » Di 24. Sep 2019, 18:44

Maryam hat geschrieben:
Mo 23. Sep 2019, 21:10
Hi janosch

Warst Du noch nie bei einer Evangelisation oder einem Alphakurs? ;) Dort wird doch genau erklärt, dass man nach gesprochenem Übergabegebet

- zu den Erretteten / Erlösten gehöre,
- Wiedergeborener sei und
- der Einlass in den Himmel -so oder so- gewährleistet sei, man das Ticket in den Himmel in der Tasche habe.
. sei man schon ins Reich Gottes versetzt,
- der Sünde abgestorben,
- mit dem Hl.Geist versiegelt und was noch alles mehr.

Hi,
ja, das könnte man als ein Kurs beigebrachte Religiöse Qualifikation sein, ob das Herzen kommt sei es hingestellt......Besonders wenn meiste Chriten, durch ihre Baby Taufe, " bereit als Christen“ nun Überredet, ein "Echte Christ" zu werden! :lol:
Aber in Ziel zu kommen das was ganz anderes! ;)

Das alles ohne sich im Sinne Jesus Christus geändert zu haben, nurmehr Liebe zu leben, den Nächsten so zu behandeln, wie man selber behandelt werden will, frei von fleischlicher Gesinnung zu sein, von aller Bosheit abgekehrt zu sein, was in der Bibel klar vorausgesetzt wird.
Ja gut, das gehört wiederum zu ein Andere Sparte.
Einfach nur Christ werden, und Christus nachzufolgen sind Zwei paar Schuhe... Wir Leben in Deutschland, wo vorwiegend, aus sog. Christen besteht. Da kann mal echt verwirrt sein.

Man solle nun täglich in der Bibel lesen -natürlich nebst NT auch das AT - als einzige Autorität für Glaube und Lebensführung bezeugen (also inkl. Steinigen von Homosexuellen und Ehebrecherinnen, Böses mit Bösem vergelten und andern mosaischen Gesetzen, mit denen man auch gemäss Paulus aber vor dem wahren Gott unmöglich als Gerechten bestehen kann) in eine Gemeinde von ebenso "Erwählten" gehen.

Also, Trennen muß ich...wie der HERR sagte, mit Treffende Gleichnissen; zB. Alte Wein und Neu Wein...

17.
Man füllt auch nicht neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißen die Schläuche, und der Wein wird verschüttet, und die Schläuche verderben. Sondern man füllt neuen Wein in neue Schläuche, so bleiben beide miteinander erhalten.


oder

16.
Niemand flickt ein altes Kleid mit einem Lappen von neuem Tuch; denn der Lappen reißt doch wieder vom Kleid ab, und der Riß wird ärger.


Ja, so stelle ich vor, wenn „Christen" Christen werden..sie haben bereit ein alte Stoff/Kleid oder alte Fass, bevor sie überhaupt ein Neu Wein oder eben ein Neue Stoff auf ihre Kleid flicken werden.

Das wird natürlich weder von Jesus noch von seinen Jüngern oder Aposteln so gelehrt. Jesus gab ja die Einlasskriterien in den Himmel klar bekannt.

Mt 7,21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.

und wider um...wenn ich überhaupt mein Himmlische Vaters Wille tue...Was ist sein Wille überhaupt?

7.
Und ich will ihnen ein Herz geben, daß sie mich erkennen sollen, daß ich der HERR bin. Und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein; von ganzem Herzen werden sie sich zu mir bekehren.

Große Frage...normale weise, bekehren menschen zu Christus...*Und werden zu Sein LEIB, „Eklesia" gehören...Hören seine WORT und Glauben... bei den Restlichen Religionen werden menschen entweder Hieneingeboren oder nach ihre Regeln, Satzungen und Vorschriften, „überzeugt" Konvertieren...

* besonders fällt Paulus mir ein...er diente erst JHWH und bekehrte Zu Christus ....! Bam... :o

janosch
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#29 Re: Einmal gerettet, für immer gerettet?

Beitrag von janosch » Di 24. Sep 2019, 19:15

Nur eins Verstehe ich nicht, Wieso hatte der "HERR Jesus Christus" sich überhaupt als „HERR" erkennen lassen??

Und wieso hat er sich Selbst, nicht verleugnen lassen, das sein "Größere Vater“ als Gott menschen Verehren sollten.. einfach - Gunsten sein "Gößere Vater“, IHM , auch als HERR und Retter und Erlöser vergessen sollte?? :roll:

Wenn jeder weiß, wer diese Gott der Allmächtige ist, dann ein „Jesus" und auch ein "Sohn Gottes" total hinfällig!***

Dann wozu habt ihr noch ein Jesus? Er ist bereit in eure Glauben ausgedient! :o Ihr kennt Gott, basta...

Hier jeden von euch redet von „Gott", und genau daß, wie ich gut erkenne, nicht Christus ist...Na dann wozu benötigt euch noch ein Christus den HERRN? :? Habt ihr bereit eure Gott! :o

*** Ironie an der Sache ist, wenn ich bereit Christus, als einzig wahre Gott Glaube, dann für mich ein „Jesus" oder ein "Sohn Gottes“, auch als Messias bekannt war, diente nur als WEG zu Wahrheit...Und kann ich nicht Nochmal, wieder und wieder ihm Kreuzigen, wie unüberlegte Christen das tun...

Mirjam
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#30 Re: Einmal gerettet, für immer gerettet?

Beitrag von Mirjam » Di 24. Sep 2019, 19:27

Ruth hat geschrieben:
Di 24. Sep 2019, 17:41
Im Grunde hat dieser Schlagabtausch zwischen Jesus und dem Satan genau das gezeigt, was ich hier dauernd klar machen will: Man kann letztlich alles mit der Bibel begründen, was den eigenen Glauben bestätigt. Es kommt eben NICHT darauf an, dass man genügend Bibelstellen angeben kann, sondern darauf, wessen Geist die treibende Kraft des Lebens ist. Und das wird nun mal nicht mit bester Bibelkenntnis erzeugt, sondern durch die persönlichen Beziehung zu Gott.
Ich stimme dir zu, Ruth, das ist auch meine Meinung!
Wobei ich die Kenntnis der Schrift nicht völlig vernachlässigen will... Ich denke, dass beides vorhanden sein muss. Herz und Kopf, persönliche Beziehung wie auch Kenntnis der Worte.
Die Verteilung kann dabei verschieden sein: Man kann sich mehr in das Studium vertiefen und dort Erkenntnis und Trost finden, oder man kann sich mehr von seiner Intuition leiten lassen und auf das persönliche Erleben bauen. Beides funktioniert, solange von beiden Elementen wenigstens ein Mindestmaß vorhanden ist. Denn Schriftkenntnis ganz ohne Gottesbeziehung ist leer und trocken, und intuitiver Glaube ganz ohne Verankerung im Verstand ist unbeständig und ohne Substanz.

Ich hatte eine ganze Menge trockene Schriftkenntnis angehäuft, und habe doch nicht zum Glauben gefunden solange ich keine persönliches Beziehung und kein Vertrauen entwickelt hatte. Das ist erst durch das Erlebnis lebendiger Gottheit geschehen.

Es ist auch wichtig, finde ich, dass Verstand und Glaube nicht im Widerspruch stehen.
Im Konfirmandenunterricht bekam ich auf meine diversen Nachfragen irgendwann zu hören: Naja, du hast schon recht, logisch ist das nicht, das muss man halt glauben. Das war mir zuwider... Wie soll ich denn vertrauen, dass etwas HÖHER sei als mein Verstand, wenn es von den einfachsten Regeln dieses Verstandes als Unsinn entlarvt wird?
Mein Gemeindepfarrer konnte mich nicht überzeugen. Wenn nicht meine Tante mir meine Fragen beantwortet und mir vieles erklärt hätte, dann hätte ich mich noch nicht einmal konfirmieren lassen (das hat auch nicht so lange gehalten, 5 Jahre nach der Konfirmation bin ich dennoch ausgetreten aus dem Verein)
Heute bin ich sehr glücklich, dass mein Glaube und mein Denken nicht länger im Widerspruch stehen, sondern sich gegenseitig befruchten und beflügeln. Dennoch bin ich niemals endgültig "angekommen", es gibt immer noch so viel zu lernen und zu erforschen, man muss streben, scheitern, sich weiter bemühen...

Um auf das Eröffnungsthema zurück zu kommen:
Nein, ich glaube nicht, dass es für irgendeinen lebenden Menschen eine Freikarte gibt, auf der "für immer gerettet" steht.
Mal davon abgesehen, dass ich eh nicht an eine Erlösung durch Jesus Christus glaube: Solange ich lebe muss ich mich weiter um das Gute bemühen, muss die Götter ehren und das Gesetz achten. Selbst wenn ich niemals perfekt sein kann und selbstverständlich immer auf die Nachsicht und Gnade der Gottheit angewiesen bin: Deshalb kann ich mich nicht aus der Verantwortung stehlen sondern muss weiter mein bestes geben.
"Der Mensch bleibt übrig nach dem Sterben, wenn all seine Taten auf einen Haufen neben ihn gelegt sind"


liebe Grüße

Mirjam

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