Die Liebe zur Heimat ist ein Zeichen des Glaubens

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Novalis
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Die Liebe zur Heimat ist ein Zeichen des Glaubens

Beitragvon Novalis » Fr 11. Mai 2018, 23:12

Heimatliebe ist kein Verbrechen, sagt Martin Sellner von der Identitären Bewegung. Da hat er Recht. Jetzt muss er nur noch checken, dass zu dieser Heimat ebenso gläubige Muslime gehören. Ist euch schon mal aufgefallen, dass es nicht Muslime sind, die bei Demonstrationszügen „Deutschland verrecke“ und „Nie wieder Deutschland“ rufen? Das sind alles verwirrte Deutschstämmige, die offenbar einen tiefsitzenden Selbsthass besitzen. Dazu ein Video von Jasinna und ein passendes Lied von Moses Pelham und Lena Meyer Landrut :)

Meine Heimat ist ein kleiner Fleck auf dieser Erde
Hier kriegt mich keiner weg[...]
Meine Heimat ist ein Platz mit Licht in der Mitte[...]
Meine Heimat ist ein kleines, reines Geheimnis
Allein, dass sie mein ist, ist mir unwahrscheinlich heilig
Dabei ist sie in jedem Fall ein inniges Vergnügen
Der Seele Halt und meiner Sinne Flügel
Meine Heimat ist ein pumpender Thron, der für mich schlägt
Von unten nach oben so lang ich leb', und weiter
Und du weißt, dass du niemals mehr alleine bist
Wenn meine Heimat deine Heimat ist
Meine Heimat ist ein Herz!
Meine Heimat ist ein Herz!
Meine Heimat ist ein Herz!
Meine Heimat ist ein Herz!
Meine Heimat ist ein Herz!





Die Liebe zur Heimat ist ein Zeichen des Glaubens
~ Prophet Muhammad


Salim E. Spohr, ein gläubiger Muslim und Gründer des Spohr-Verlags, schreibt auf seinem Blog in einem Artikel, wo er über die Schärfung des Blicks für die tieferliegende Schätze des deutschen Sprachgebrauchs argumentiert: „Die Muttersprache ist eine besondere Form von Heimat. Wir sollten nicht aufhören, sie zu lieben und zu pflegen.“ [Der Glaube, der aus dem Herzen kommt (islampress.de)] nur ein Beispiel von vielen, um zu belegen, dass gläubige Muslime sich sehr wohl mit ihrer Heimat identifizieren. Es scheint der Wille Gottes zu sein, dass die Kinder Abrahams - Juden, Christen und Muslime - im deutschen Volk eine Vereinigung erleben. Wir können hier im Herzen Europas ein Zeichen für die ganze Welt setzen, was nur bedeuten würde die religiösen Prinzipien und Werte wirklich ernst zu nehmen, wie es in der Präambel des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland gesagt wird:

„Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen, hat sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt dieses Grundgesetz gegeben.
[…].“


„Die Liebe zur gemeinsamen Heimat“ sollte ein ausreichender Grund sein, um religiöse und politische Differenzen zu überwinden und in sinnvolle Bahnen zu lenken. Wenn wir es nicht lernen, miteinander als Brüder auf dieser Erde zu leben, werden wir als Narren miteinander untergehen, so sagte schon Martin Luther King. Der persische Dichter Saadi sagte es folgendermaßen.

Die Menschenkinder sind ja alle Brüder
Aus einem Stoff wie eines Leibes Glieder;
hat Krankheit nur einzig Glied erfasst,
so bleibt anderen weder Ruh und Rast.
Wenn anderer Schmerz dich nicht im Herzen brennt,
verdienst du nicht, dass man noch Mensch dich nennt.
Zuletzt geändert von Novalis am Sa 12. Mai 2018, 02:02, insgesamt 1-mal geändert.
Er ist es, Der die Ruhe (al-sakina) in die Herzen der Gläubigen sandte (Sure 48,4) As-salâmu ‚alaikum – Der Frieden sei mit Ihnen!

thomas4
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Re: Die Liebe zur Heimat ist ein Zeichen des Glaubens

Beitragvon thomas4 » Sa 12. Mai 2018, 01:48

Philipper 3, hat geschrieben:Denn unser Bürgertum ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Heiland erwarten
Christen leben zwar in dieser Welt, doch sie gehören ihr nicht (mehr) an. Sie ist schön und wir schätzen und pflegen sie, doch unsere wirklich Heimat ist sie nicht, unsere wirkliche Heimat ist "in dem Himmeln".

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Novalis
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Re: Die Liebe zur Heimat ist ein Zeichen des Glaubens

Beitragvon Novalis » Sa 12. Mai 2018, 15:23

thomas4 hat geschrieben:
Philipper 3, hat geschrieben:Denn unser Bürgertum ist in den Himmeln, von woher wir auch den Herrn Jesus Christus als Heiland erwarten
Christen leben zwar in dieser Welt, doch sie gehören ihr nicht (mehr) an. Sie ist schön und wir schätzen und pflegen sie, doch unsere wirklich Heimat ist sie nicht, unsere wirkliche Heimat ist "in dem Himmeln".


Sicher, die ultimative oder ewige Heimat ist bei Gott, da sind wir uns einig, denn Wir gehören Gott (Allah), und zu Ihm kehren wir zurück – „Inna li’Llahi wa inna ilaihi radschi’un“ – heißt es im Qur’an. (Al-Baqara, 156). Doch davon abgesehen hat uns die göttliche Vorsehung auf Erden im Sinne einer „Schicksalsgemeinschaft“ zu einem Volk verbunden. „Die Liebe zur Heimat“ ist ein Zeichen des Glaubens, weil wir an die Macht der göttlichen Vorsehung in der realen Geschichte glauben. „Völker sind wie die Gedanken Gottes“, sagte Herder mal.

„Es gibt in der Verkündigung Jesu eine Lehre, die das Ganze des Daseins umfaßt und es jeweils auf den einzelnen Menschen ausrichtet: die Botschaft von der Vorsehung. Danach wird, was immer in der Welt ist und vor sich geht, durch die Liebe, Weisheit und Macht des Vaters zum Heil des glaubenden Menschen gelenkt.“

– Romano Guardini





„Gott der Herr der Welten“ (Allah Rabb il alamin) steht immer hinter der Geschichte und fügt die Fäden zu einem Webmuster zusammen, ein Muster des Miteinanders zur Verwirklichung seines Planes.
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