Kains Vater

Themen des alten Testaments
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Kingdom
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Re: Kains Vater

Beitragvon Kingdom » Di 21. Nov 2017, 21:47

Münek hat geschrieben:
Du meinst den Missionsbefehl und seine Ausführung? Dieser Missionsbefehl wurde Jesus höchstwahrscheinlich nachträglich in den Mund gelegt. Denn er sah sich nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt. Deswegen ist in den neutestamentlichen Schriften von einer weltweiten Mission der Jünger auch keine Rede, sondern nur von ihrer Missionstätigkeit innerhalb der Grenzen Judäas und Galiläas - Mt. 10:5.



Münek Du gibst Dir Mühe aber du vergisst einfach immer ein paar Stellen aus dem NT und dem AT wenn Du solche Stellen bringst, darfst Du diese nicht ausser acht lassen:

Joh 10:16 Und ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stalle sind; auch diese muß ich führen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirt werden.

Jesus wusste um seine Aufgabe sehr wohl Bescheid, um seine Zeit auf Erden und um die Zeit nach Pingsten. Er hat mit 12 Jahren im Tempel der Juden gepredigt und er wusste sehr wohl auch die Stellen aus dem AT wo die Verheissungen stehen:

1Mo 12:3 Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dir fluchen; und durch dich sollen alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden!

Schon damals stand fest, wer das Gute wählt wie Abraham, soll gerettet werden, wer das Gute verflucht, der wird keine Zukunft haben.


Nee nee - kurz vor seinem Tod versicherte Jesus einigen seiner Jünger, dass sie das Kommen des richtenden Menschensohnes und des Reiches Gottes noch selbst erleben werden - Lk. 21:25 ff. Und schon bei früherer Gelegenheit sagte er zu seinen Jüngern, dass einige
den Tod nicht schmecken werden, bis dass sie des Menschen Sohn kommen sehen in seinem Reich - Mt. 16:28 .


Genau diesen Jüngern, denen er es versichterte, sahen wie der Menschen Sohn von den Toten auferstanden ist und zwar bevor sie starben, genau diese haben dann das Reich Gottes kommen sehen an Pingsten und dieses Reich breitet sich aus seit diesem Tag. Du willst einfach nicht den Unterschied machen zwischen dem Anbruch des 1000 Jährigen Reiches und der Auferstehung von den Toten.

Weisst Du Münek, wenn Christus von den Toten auferstanden vor Dir steht, dann reicht es Dir mal vorerst als Zeugnis das Du ihn gesehen hast in dieser Kraft dieses Reiches. Hat er es der ganzen Welt verkündet von damals, nein seinen Nachfolgern und die haben es gesehen und waren dann seine Zeugen und efüllten den Auftrag, denn er Ihnen gegeben hat.

Reich Gottes am Tage des Jüngsten Gericht, jedes Auge wird Ihn sehen, ganz anderes Ereignis.

Reich Gottes am Tag nach der Auferstehung: Ihr werdet sehen wie ich von den Toten Auferstehe und Ihr werdet an Pfingsten selbst erfüllt mit dieser Kraft des Reiches Gottes und ich werde bei euch sein bis ans Ende der Tage und dies wird geschehen bevor Ihr sterben werdet. Hat sich alles so erfüllt wie er es gesagt hat.

Wenn Du mal nachlesen würdest was Jesus alles über das Reich Gottes gesagt hast würdest Du die verschiedenen Dinge nicht verwechseln. Da für Dich aber Reich Gottes nur Widerkunft ist, daher bleibst Du stur beim verwechseln dieser Ereignisse. Auferstehung von den Toten und Widerkunft. Beides sind Reich Gottes, es sind aber zwei Ereignisse und nicht eines.

Lg Kingdom

janosch
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Re: Kains Vater

Beitragvon janosch » Do 23. Nov 2017, 07:17

Münek hat geschrieben:
Kingdom hat geschrieben:
Münek hat geschrieben:Was ja nicht schlimm war; denn das von Jesus als nahe bevorstehend angekündigte Heil und Gericht Gottes kamen bekanntlich nicht.

Ein letztes mal das Heil, kam an Pfingsten und bis zum Gericht müssen vorher alle angekündigten Prophetien erfüllt sein auf die auch Jesus mehr als deutlich hinwies.

Du meinst den Missionsbefehl und seine Ausführung? Dieser Missionsbefehl wurde Jesus höchstwahrscheinlich nachträglich in den Mund gelegt. Denn er sah sich nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt. Deswegen ist in den neutestamentlichen Schriften von einer weltweiten Mission der Jünger auch keine Rede, sondern nur von ihrer Missionstätigkeit innerhalb der Grenzen Judäas und Galiläas - Mt. 10:5.

Nee nee - kurz vor seinem Tod versicherte Jesus einigen seiner Jünger, dass sie das Kommen des richtenden Menschensohnes und des Reiches Gottes noch selbst erleben werden - Lk. 21:25 ff. Und schon bei früherer Gelegenheit sagte er zu seinen Jüngern, dass einige
den Tod nicht schmecken werden, bis dass sie des Menschen Sohn kommen sehen in seinem Reich - Mt. 16:28 .



Tja, hier sollte man genau die unterschiede erkennen, was noch für die "recht mäßigen Juden" , die noch unter dem Gesetz geboren waren, geltend war (ihre Gericht und Heil in Fleisch selbst erlebt). Und nach Pfingsten, die wende Punkt und Ende die AT Ära, irdische berufung die sog. Juden ein ende gekommen, dann versteht man auh der Sinn dahinter.
Ja, es wird auch keine Messias mehr kommen.
Wenn man die Geschichte richtig betrachtet , die Wahre ziel Gottes; "Rettung und Ewigkeit der Mensch," dan gibt es keine Sinn die ganze Theater noch mal durch zu ziehn!

janosch
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Re: Kains Vater

Beitragvon janosch » Do 23. Nov 2017, 07:30

Kingdom hat geschrieben:
Münek hat geschrieben:
[b]Du meinst den Missionsbefehl und seine Ausführung? Dieser Missionsbefehl wurde Jesus höchstwahrscheinlich nachträglich in den Mund gelegt. Denn er sah sich nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt. Deswegen ist in den neutestamentlichen Schriften von einer weltweiten Mission der Jünger auch keine Rede, sondern nur von ihrer Missionstätigkeit innerhalb der Grenzen Judäas und Galiläas - Mt. 10:5.

1Mo 12:3 Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dir fluchen; und durch dich sollen alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden!

Schon damals stand fest, wer das Gute wählt wie Abraham, soll gerettet werden, wer das Gute verflucht, der wird keine Zukunft haben.


Definiere es, was GUT ist? :roll: Einfach Schwammig....Viele denken, wenn man diese Teufelische gebilde heute Segnet, wird dadurch gesegnet oder gerettet werden. Weit gefehlt! Glaube war immer realistisch, also mit dem "Taten" passend!

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Münek
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Re: Kains Vater

Beitragvon Münek » Sa 25. Nov 2017, 02:56

Kingdom hat geschrieben:
Münek hat geschrieben: Du meinst den Missionsbefehl und seine Ausführung? Dieser Missionsbefehl wurde Jesus höchstwahrscheinlich nachträglich in den Mund gelegt. Denn er sah sich nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt. Deswegen ist in den neutestamentlichen Schriften von einer weltweiten Mission der Jünger auch keine Rede, sondern nur von ihrer Missionstätigkeit innerhalb der Grenzen Judäas und Galiläas - Mt. 10:5.

Münek Du gibst Dir Mühe aber du vergisst einfach immer ein paar Stellen aus dem NT und dem AT wenn Du solche Stellen bringst, darfst Du diese nicht ausser acht lassen:
Joh 10:16 Und ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stalle sind; auch diese muß ich führen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirt werden.

Du zitierst aus dem Johannesevangelium.

Die Jesusreden im Johannesevangelium gelten nach der historischen Jesusforschung als unauthentisch und Komposition (Erfindung) des Evangelisten, der keine Augenzeuge war und sein Evangelium erst 70 Jahre nach Jesu Tod schrieb. Und von einer weltweiten Heidenmis-
sion durch die Jünger wird in den neutestamentlichen Schriften auch nichts berichtet.


Warum sollten sie den Befehl ihres angeblich auferstandenen Herrn, weltweit zu missionieren, missachtet haben? Doch wohl deshalb, weil es diesen Missionsauftrag nicht gab. Ihren Auftrag, nicht weltweit, sondern ausschließlich in den Städten Judäas und Galiläas zu missionieren, hat-
ten sie bekanntlich erfüllt (Lk. 10:17).

Kindom hat geschrieben:
Münek hat geschrieben:Nee nee - kurz vor seinem Tod versicherte Jesus einigen seiner Jünger, dass sie das Kommen des richtenden Menschensohnes und des Reiches Gottes noch selbst erleben werden - Lk. 21:25 ff. Und schon bei früherer Gelegenheit sagte er zu seinen Jüngern, dass einige den Tod nicht schmecken werden, bis dass sie des Menschen Sohn kommen sehen in seinem Reich - Mt. 16:28 .[/b]

Genau diesen Jüngern, denen er es versichterte, sahen wie der Menschen Sohn von den Toten auferstanden ist und zwar bevor sie starben

Der von Jesus verheißene richtende Menschensohn sollte vom Himmel kommend auf den Wolken mit seinem Engelsheer erscheinen.
Also von oben - nicht von unten aus einem Grab.

Jesus hat darüber hinaus dem Volk nicht seinen nahen Sühnetod und seine Auferstehung, sondern das nahe Gottesreich mit Heil und Gericht verkündigt. Deshalb sein dringender Appell an seine Landsleute, Buße zu tun ("die Zeit ist erfüllt"), um im nahe bevorstehen-
den Gericht bestehen zu können. Die Zeit drängte.

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Kingdom
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Re: Kains Vater

Beitragvon Kingdom » So 26. Nov 2017, 19:02

Münek hat geschrieben: Du zitierst aus dem Johannesevangelium.

Die Jesusreden im Johannesevangelium gelten nach der historischen Jesusforschung als unauthentisch und Komposition (Erfindung) des Evangelisten, der keine Augenzeuge war und sein Evangelium erst 70 Jahre nach Jesu Tod schrieb. Und von einer weltweiten Heidenmis-
sion durch die Jünger wird in den neutestamentlichen Schriften auch nichts berichtet.


Warum sollten sie den Befehl ihres angeblich auferstandenen Herrn, weltweit zu missionieren, missachtet haben? Doch wohl deshalb, weil es diesen Missionsauftrag nicht gab. Ihren Auftrag, nicht weltweit, sondern ausschließlich in den Städten Judäas und Galiläas zu missionieren, hat-
ten sie bekanntlich erfüllt (Lk. 10:17).


Das es Kräfte gibt die am liebsten die ganze Bibel mit den wesentlichen Texten für nichtig erklären möchten ist seit Anbeginn der Bibel klar.

Man muss aber nicht zwingend das Johannes Evangelium nehmen um etwas über das Reich Gottes zu erfahren. Dieser Text wird X mal in anderen Passagen der Bibel erwähnt und wenn man die mal sorgfältig anschauen würde. Wüsste man Reich Gottes ist nicht nur im Hinblick auf die Wiederkunft erwähnt.

Zudem die Verheissung an Abraham steht im AT und nicht NT. Sowohl Jesus, die Jünger und auch später ein Schriftgelehrter wie ein Paulus wussten sehr wohl, Bescheid über diese Verheissung.

Netter Versuch, Münek aber so geht es nicht. Man kann ja auch einfach die ganze Bibel als Historisch falsch erklären, es ändert nichts an der Tatsache das der Geist Gottes die Zusammenhänge klar und deutlich auslegt.

Du bringst zwei Ereignisse völlig durcheinander obschon die zwei Ereignisse und die Abfolge der Ereignisse sowohl in den Büchern des AT und nach den Aussagen von Christus eindeutig anders belegt sind als Du sie immer darstellen möchtest. Solange Du Dir aber nicht die Mühe machst mal die ganze Abfolge zu studieren werden wir nicht weiter kommen.

Lg Kingdom

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Münek
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Re: Kains Vater

Beitragvon Münek » Do 30. Nov 2017, 00:47

Kingdom hat geschrieben:
Münek hat geschrieben: Du zitierst aus dem Johannesevangelium.

Die Jesusreden im Johannesevangelium gelten nach der historischen Jesusforschung als unauthentisch und Komposition (Erfindung) des Evangelisten, der keine Augenzeuge war und sein Evangelium erst 70 Jahre nach Jesu Tod schrieb. Und von einer weltweiten Heidenmis-
sion durch die Jünger wird in den neutestamentlichen Schriften auch nichts berichtet.


Warum sollten sie den Befehl ihres angeblich auferstandenen Herrn, weltweit zu missionieren, missachtet haben? Doch wohl deshalb, weil es diesen Missionsauftrag nicht gab. Ihren Auftrag, nicht weltweit, sondern ausschließlich in den Städten Judäas und Galiläas zu missionieren, hat-
ten sie bekanntlich erfüllt (Lk. 10:17).


Das es Kräfte gibt die am liebsten die ganze Bibel mit den wesentlichen Texten für nichtig erklären möchten ist seit Anbeginn der Bibel klar.

Du meinst wahrscheinlich "satanische" Kräfte/Mächte. :devil:

Ach was - komm`mal runter vom Hades/Olymp. Die historisch-kritische Exegese der alt- und neutestamentlichen Schriften befindet sich weder im "Klauengriff des Leibhaftigen" :devil: noch möchte sie "wesentliche Texte der Bibel für nichtig erklären."

Wenn der Dogmatiker Ratzinger in seinem Jesusbuch die "wissenschaftliche Exegese" mit dem Wirken des "Antichrist" identifiziert, ist das für mich ein klares Zeichen dafür, dass selbst hochintelligente Menschen gegen Aberglauben nicht immun sind.

Kingdom hat geschrieben:Man muss aber nicht zwingend das Johannes Evangelium nehmen um etwas über das Reich Gottes zu erfahren. Dieser Text wird X mal in anderen Passagen der Bibel erwähnt und wenn man die mal sorgfältig anschauen würde. Wüsste man Reich Gottes ist nicht nur im Hinblick auf die Wiederkunft erwähnt.

Richtig - der spätere Glaube an den kommenden richtenden Menschensohn hat NICHTS mit Jesu ursprünglicher Botschaft vom nahen Gottesreich zu tun. Aber leider, leider: Aus dem Verkünder wurde letztendlich der Verkündigte.


Kingdom hat geschrieben:Zudem die Verheissung an Abraham steht im AT und nicht NT. Sowohl Jesus, die Jünger und auch später ein Schriftgelehrter wie ein Paulus wussten sehr wohl, Bescheid über diese Verheissung.

Die eschatologische Botschaft Jesu an das Volk hatte mit dem Erzvater "Abraham" NICHTS zu tun.

Kingdom hat geschrieben:Netter Versuch, Münek aber so geht es nicht. Man kann ja auch einfach die ganze Bibel als Historisch falsch erklären, es ändert nichts an der Tatsache das der Geist Gottes die Zusammenhänge klar und deutlich auslegt.

Komisch - dass der "Heilige Geist" vor den Toren der theologischen Fakultäten halt macht. Meinst Du, Satan, der Fürst dieser Welt, :devil: hindert ihn daran?

Kingdom hat geschrieben:Du bringst zwei Ereignisse völlig durcheinander, obschon die zwei Ereignisse und die Abfolge der Ereignisse sowohl in den Büchern des AT und nach den Aussagen von Christus eindeutig anders belegt sind als Du sie immer darstellen möchtest.

Du irrst Dich - ich bringe NICHTS durcheinander. Deine In-Beziehung-Setzung des Erzvaters Abraham mit Jesus nehme ich in der Tat nicht ernst. Da geht Deine fromme Fantasie mit Dir durch.


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