Unmöglich aber wahr?!

Evolution vs. Schöpfung Debatte, Alter der Erde
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AlTheKingBundy
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Re: Unmöglich aber wahr?!

Beitragvon AlTheKingBundy » Mi 6. Dez 2017, 06:42

Catholic hat geschrieben:
AlTheKingBundy hat geschrieben:Das ist richtig, es wurde aktiv versucht, die Bibel zu fälschen,...
...


Und wann gab es diese Versuche die Bibel zu fälschen?


Hier z.B.:

https://de.wikipedia.org/wiki/1._Brief_ ... sonderheit. Fälschung ab dem 6. Jhd.
Beste Grüße, Al

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.
(Albert Einstein, 1879–1955)

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Helmuth
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Re: Unmöglich aber wahr?!

Beitragvon Helmuth » Mi 6. Dez 2017, 07:01

Pluto hat geschrieben:Aber im Fall vom Ende des Markus-Evangeliums handelt sich immer um eine bewusste Verfälschung des Urtexts. Das war vom Evangelisten sicher so nicht gewollt.

Jetzt stelle ich mal deine Kompetenz hinischtlich Textforschung auf die Probe. Was ist bzw. war der Urtext des Markus-Evangeliums?

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Pluto
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Re: Unmöglich aber wahr?!

Beitragvon Pluto » Mi 6. Dez 2017, 13:38

Helmuth hat geschrieben: Was ist bzw. war der Urtext des Markus-Evangeliums?
Keine Ahnung!
Das Ende war jedenfalls NICHT so wie wir es heute vorfinden.
Der Naturalist sagt nichts Abschließendes darüber, was in der Welt ist.

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Helmuth
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Re: Unmöglich aber wahr?!

Beitragvon Helmuth » Mi 6. Dez 2017, 14:20

Pluto hat geschrieben:
Helmuth hat geschrieben: Was ist bzw. war der Urtext des Markus-Evangeliums?
Keine Ahnung!
Das Ende war jedenfalls NICHT so wie wir es heute vorfinden.

Bis du neben ungläubig auch unlogisch? Kennst also nicht eine Ausgangssituation, weißt aber mit Sicherheit, dass eine Folgesituatiom nicht der Ausgangssituation entspricht.

Wäre mal angenehm, wenn du einen Irrtum zugeben könntest. Eigentlich ist es kein Irrtum, es ist bloß Unwissen.

Ich habe mich mit der Entstehung der Bibel mal genauer auseinandergesetzt. Bin bei Gott kein Experte, aber was in meinem Hirnkast‘l ein wenig hängengeblieben ist, ist dies: Es gibt keine Urtexte im NT, dafür zahlreiche Manuskripte, an die 20.000. manche sind nur Fetzen, Fragmente und manche sind größere Textteile.

In mühsamer Forschungsarbeit wurde das nun entsprechenden Autoren zugeordnet und so zusammenstellt, dass sie logische Einheiten bilden. Daher stellt es kein Problem dar, wenn man nach sorgfältigen Überlegungen ein solches Manuskript als Schlussteil nun Markus zugeordnet hat. Man hat ja auf dieselbe Weise Mt und Lk ebenso zusammengestellt. Ansonsten könnte man eigentlich alles anzweifeln, was du ja ohnehin tust. Man nennt diese Arbeit Kanonisierung. Das AT wurde grundsätzlich nicht anders erarbeitet.

Über all dieses lässt sich jedoch unzweifelhaft der inspirierende Charakter Gottes feststellen, denn so etwas hat es bei allen anderen Werken der gesamte Weltliteratur noch nie gegeben. Die Schrift ist also einzigartig.

Ja, das klingt unglaublich, ist aber wahr.

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Zeus
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Re: Unmöglich aber wahr?!

Beitragvon Zeus » Do 7. Dez 2017, 14:36

Helmuth hat geschrieben:
Pluto hat geschrieben:
Helmuth hat geschrieben: Was ist bzw. war der Urtext des Markus-Evangeliums?
Keine Ahnung!
Das Ende war jedenfalls NICHT so wie wir es heute vorfinden.

Bis du neben ungläubig auch unlogisch? Kennst also nicht eine Ausgangssituation, weißt aber mit Sicherheit, dass eine Folgesituatiom nicht der Ausgangssituation entspricht.

Wäre mal angenehm, wenn du einen Irrtum zugeben könntest. Eigentlich ist es kein Irrtum, es ist bloß Unwissen.

Ich habe mich mit der Entstehung der Bibel mal genauer auseinandergesetzt. Bin bei Gott kein Experte, aber was in meinem Hirnkast‘l ein wenig hängengeblieben ist, ist dies: Es gibt keine Urtexte im NT, dafür zahlreiche Manuskripte, an die 20.000. manche sind nur Fetzen, Fragmente und manche sind größere Textteile.

In mühsamer Forschungsarbeit wurde das nun entsprechenden Autoren zugeordnet und so zusammenstellt, dass sie logische Einheiten bilden. Daher stellt es kein Problem dar, wenn man nach sorgfältigen Überlegungen ein solches Manuskript als Schlussteil nun Markus zugeordnet hat. Man hat ja auf dieselbe Weise Mt und Lk ebenso zusammengestellt. Ansonsten könnte man eigentlich alles anzweifeln, was du ja ohnehin tust. Man nennt diese Arbeit Kanonisierung. Das AT wurde grundsätzlich nicht anders erarbeitet.

Über all dieses lässt sich jedoch unzweifelhaft der inspirierende Charakter Gottes feststellen, denn so etwas hat es bei allen anderen Werken der gesamte Weltliteratur noch nie gegeben. Die Schrift ist also einzigartig.

Ja, das klingt unglaublich, ist aber wahr.

Ich antworte mal mit einem Zitat aus einem Brief den Albert Einstein im Januar 1954, ein Jahr vor seinem Tod, an den jüdischen Religionsphilosophen Eric Gutkind geschrieben hat:

"Das Wort Gott ist für mich nichts als Ausdruck und Produkt menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann (für mich) etwas daran ändern. Diese verfeinerten Auslegungen sind naturgemäß höchst mannigfaltig und haben so gut wie nichts mit dem Urtext zu schaffen. Für mich ist die unverfälschte jüdische Religion wie alle anderen Religionen eine Incarnation des primitiven Aberglaubens."
e^(i*Pi) + 1 = 0
Dass Glaube etwas ganz anderes sei als Aberglaube, ist unter allem Aberglauben der größte. - Karlheinz Deschner
https://www.youtube.com/watch?v=gGNthTj3Hzk


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